Anlegen in der Krise

Geld und Finanzen Extra

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veröffentlicht: 19.01.2015

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"Geldanlage in der Krise": Vor- und Nachteile verschiedener Anlageklassen übersichtlich bewertet (inkl. Vergleichstabelle).

Wie unterscheiden sich die wichtigsten Assetklassen voneinander und wie könnte die Risikogewichtung für ein Anlage-Portfolio aussehen? Mit welchen Kosten ist zu rechnen und ab welchem Betrag macht die Investition in eine bestimmte Anlageform überhaupt Sinn?

In unserem EXTRA "Anlegen in der Krise" haben wir verschiedene Kapitalanlageformen nach den wichtigsten Eigenschaften verglichen. Mehr zum Thema Geldanlage finden Sie in unserem Buch " Gut anlegen in der Krise ".

Hier unser Rentabilitäts- und Sicherheits-Check für folgende Spar- und Investitionsmöglichkeiten:

Einen zusammenfassenden Vergleich dieser Anlageklassen (mit Bewertung nach dem Schulnotenprinzip) finden Sie in der Tabelle auf der nächsten Seite. Beurteilt wurden die Finanzprodukte nach folgenden Kriterien:

Sicherheit: Hier geht es um den aus Sicht der meisten Anleger wichtigsten Punkt bei der Geldanlage – den Schutz vor Kapitalverlust.

Renditechancen: Eine gute Bewertung bei den Renditechancen ist meist mit einer schlechten Benotung der Sicherheit "erkauft". Sind einmal ausreichend Reserven aufgebaut, wird aber auch die Chance auf eine höhere Rendite immer wichtiger.

Kosten: Neben dem Aufwand für Kauf und Verkauf, Provisionen, Kontoführung, Management und Verwaltung können auch Ausgaben für ein Depot oder für die sichere Lagerung in Schließfächern oder Tresoren erforderlich werden.

Komplexität/Bequemlichkeit/Handhabung: In diesem Punkt sind der Zugang zum Produkt, die Verständlichkeit und der Aufwand für die notwendige laufende Information und Pflege beinhaltet.

Mindestveranlagung: Hier geht es um den Betrag, ab dem eine Anlage insbesondere unter Berücksichtigung von Erwerbskosten sinnvoll ist. Bei manchen Produktangeboten sind sogar Mindestsummen für die Investition vorgeschrieben.

Anteil am Portfolio: Die hier angegebenen Prozentzahlen sind nur ungefähre Richtwerte und hängen natürlich von der Portfoliogröße und der Lebenssituation des jeweiligen Anlegers ab. Die notwendigen Reserven für Notfälle sind dabei nicht berücksichtigt und sollten bereits vorhanden sein.

Die Spannbreiten des Anteils am Portfolio spiegeln die verschiedenen Gewichtungen in den jeweiligen Lebenssituationen bzw. die Laufzeit der Anlagen wider. Bei längeren voraussichtlichen Laufzeiten sind riskantere Anlageformen mit größerer Renditechance höher anzusetzen.

Verkürzt sich die Laufzeit (z.B. durch Näherung des Pensionsantritts), sollten riskantere Anteile allmählich abgebaut und in Anlagen höherer Sicherheit umgeschichtet werden, also z.B. der Anteil von 25 % Aktiendirektanlage einige Jahre vor der Pensionierung auf 10 oder gar 0 % gesenkt und dafür eine Erhöhung der Anleihen oder Anleihenfonds vorgenommen werden.

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Bild: VKI