Auto-Rückruf

Vertuscht und eingespart

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Konsument 11/2000 veröffentlicht: 01.11.2000

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Jüngste Skandalfälle in der Automobilbranche sollten Anlass genug für ein Umdenken sein: Rückrufaktionen dürfen nicht mehr länger verheimlicht – oder gar eingespart – werden.

In den vergangenen Wochen wurde die Automobilbranche gleich von zwei skandalösen Vorfällen erschüttert. Der Autohersteller Mitsubishi und der Reifenerzeuger Bridgestone/Firestone stehen unter Verdacht, Mängel vertuscht und notwendige Rückrufaktionen nicht durchgeführt zu haben.

Einmal mehr zeigt sich: Man sollte nicht den falschen Schluss ziehen, dass ein Produkt, das selten oder nie von Rückrufaktionen betroffen ist, hochwertig und der Konkurrenz überlegen ist. Vielmehr spricht es für die Seriosität eines Unternehmens, wenn es wichtige Informationen unverzüglich an seine Kunden weitergibt. Viele Branchenvertreter bezeichnen eine Rückrufaktion sogar als Marketingaktion, als Chance, dem Konsumenten zu zeigen, wie sehr man sich um ihn kümmert.

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