Auto-Rückrufaktion

VW Polo

Seite 1 von 2

Nächsten Inhalt anzeigen
Konsument 12/2002 veröffentlicht: 18.11.2002, aktualisiert: 19.11.2002

Inhalt

Der Rückruf kam zu spät, doch nach unserem Einschreiten wurde das Unfallauto kostenlos repariert.

Frau Hochwarter näherte sich gerade einem Kreisverkehr, als sie den Albtraum jedes Autofahrers erlebte: Der Tritt aufs Bremspedal ihres VW Polo zeigte nicht die gewohnte Wirkung, weshalb sie nicht verhindern konnte, ein im Kreisverkehr befindliches Fahrzeug seitlich zu rammen.

1300 Euro Reparaturkosten. Glücklicherweise war Frau Hochwarter mit geringer Geschwindigkeit unterwegs gewesen, sodass niemand verletzt wurde. Doch der an beiden Autos entstandene Sachschaden war groß. Die Kosten für die Reparatur des anderen Fahrzeugs übernahm zwar die Haftpflichtversicherung, aber was war mit ihrem Polo? Zerknirscht nahm sie zur Kenntnis, dass ihre Werkstatt, die Firma Stipschitz in Maria Enzersdorf, die Reparaturkosten auf zirka 1300 Euro schätzte. Als Unfallursache vermutete man einen technischen Defekt.

Ein Brief von Porsche. Wenige Tage später fand Frau Hochwarter ein Schreiben des VW-Generalimporteurs Porsche Austria in ihrem Briefkasten. Es handelte sich um eine Rückrufaktion wegen eines Fertigungsfehlers bei bestimmten Polo-Modellen, der zu einem möglichen Verlust der Bremskraftunterstützung führen könnte. Frau Hochwarter wurde hellhörig. Verlust der Bremskraftunterstützung klang doch ganz nach dem, was sie vor kurzem erlebt hatte?

Inhalt

Bewertung

Wertung: 0 von 5 Sternen
Weiterlesen
KONSUMENT-Probe-Abo