Autoservice Salzburg

Keine Festspiele

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Konsument 7/2002 veröffentlicht: 26.06.2002

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Wenn Sie ein Auto zum großen Service in die Werkstätte stellen, können Sie damit rechnen, dass zwei von zehn Defekten nicht gefunden werden. Jedenfalls gilt dies für den Raum Salzburg. Und das ist vergleichsweise gar kein so übles Ergebnis. Vorangegangene Tests in anderen Regionen (Wien, Kärnten) brachten schlechtere Resultate.

Häufig unentdeckte Mängel

Getestet wurden 13 Werkstätten, eine davon im bayrischen Freilassing. Die drei häufigsten unentdeckten Mängel betrafen die gelockerte Batteriehalterung, die Scheinwerfer-Einstellung und die Wischerblätter. Im ersten Fall ist die Nachlässigkeit der Werkstätten noch irgendwie begründbar, denn die Kontrolle des festen Sitzes der Batterie ist nicht in jedem Serviceplan enthalten, ein Mechaniker muss also gewissermaßen eine Fleißaufgabe machen oder eine gute Nase haben, um dies überhaupt zu entdecken. Bei den Scheinwerfern ist die Sache schon ernster: Hier haben sich einige ganz einfach den Griff zum Messgerät erspart. Besonders heikel ist die Nachlässigkeit, wenn trotz schielender Scheinwerfer ein frisches Pickerl vergeben wurde, wie bei Denzel. Das Ignorieren kaputter Wischerblätter ist am wenigsten erklärlich, schließlich bringen sich die Werkstätten damit selbst um ihr Geschäft.

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