Carsharing

Autoteilen zahlt sich aus

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Konsument 2/2010 veröffentlicht: 20.01.2010, aktualisiert: 21.01.2010

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Carsharing und Fahrgemeinschaften senken die Ausgaben für die Mobilität und den CO2-Ausstoß

Ein Auto ist eigentlich ein Stehzeug, kein Fahrzeug: Im Schnitt steht es pro Tag 23 Stunden, nur eine Stunde wird es bewegt. Man sollte sich also überlegen, ob man wirklich einen eigenen Pkw braucht, denn der kostet – auch wenn er steht – viel Geld.

Statistik klärt auf 

Dem Argument, man brauche ein eigenes Auto für dringende Fahrten wie jene zum Arbeitsplatz oder für Besorgungen, widerspricht die Statistik. Denn von allen Wegen, die mit dem Kfz zurückgelegt werden, entfallen im Schnitt 31 Prozent auf den Freizeitverkehr, 19 Prozent auf Einkaufsfahrten und 15 Prozent auf Wege zur Arbeit, der Rest verteilt sich auf diverse andere Wege. Außerdem ist ein Viertel dieser Fahrten kürzer als 3 km, die Hälfte kürzer als 5 km.

Kurze Strecken fahren

Das macht deutlich: Wer ein Auto besitzt, nutzt es auch – selbst wenn er für den zurückzulegenden Weg nicht unbedingt einen fahrbaren Untersatz benötigen würde. Bei Haushalten mit einem Pkw entfallen 45 Prozent des Energieverbrauchs und damit der Energiekosten auf den Verkehr, bei Haushalten ohne Pkw sind es nur 15 Prozent.

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Kommentare

  • Schwachsinn
    von chabron am 02.04.2010 um 22:51
    könnt ich mir nie und nimmer vorstellen, 1 PKW mit anderen teilen zu müssen denke da mal an die Fahrt zum Job über 40 Km zur Arbeitsstelle, dort abstellen, wer kommt dann ihn abholen ? OK wenn er abgeholt wird wie komm ich wieder heim totaler Irrwitz dass dies funktionieren kann bei Juppies eventuell, die den ganzen Tag nichts tun
  • Car Sharing
    von - Observer - am 28.01.2010 um 14:35
    Gumpoldskirchen startet in wenigen Tagen mit Car Sharing. Derzeit steht ein Fahrzeug zur Verfügung. Gegen moderate Gebühren kann das Fahrzeug ausgeborgt werden!
Bild: VKI