Crashtest Kompakt-Vans

Mehr Sicherheit

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Konsument 4/2001 veröffentlicht: 01.04.2001

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  • Gute Ergebnisse bei den fünf Kompakt-Vans im Test
  • Kopf-Airbag bietet nicht immer ausreichenden Schutz
  • Auch Kindern droht zum Teil große Gefahr

Kompakt-Vans, die kleineren Brüder der Minivans, werden immer beliebter. Vor allem für Familien mit beschränkten finanziellen Mitteln stellen die kleinen Raumwunder eine sinnvolle Alternative zu herkömmlichen Kompaktwagen dar. Ihnen galt die jüngste Testserie von Euro-NCAP, dem Kompetenzzentrum für Crashsicherheit in Europa. Sieben Vertreter dieser Fahrzeugkategorie wurden gecrasht, Fiat und Opel haben für ihre Modelle Multipla beziehungsweise Zafira Nachtests verlangt, deren Ergebnisse können daher erst in einigen Wochen nachgereicht werden. Daneben veröffentlichen wir diesmal die Crashresultate von zwei neuen Modellen anderer Klassen.

Erfreuliches Ergebnis

Insgesamt ist das Ergebnis erfreulich. Drei der fünf Kompakt-Vans bieten Vier-Sterne-Sicherheit. Damit ist das Ergebnis besser als das der Minivans, wo vor allem Chrysler Voyager und Opel Sintra erschreckende Schwächen geboten hatten (siehe „Crashtest Minivans“ [Konsument 7/99]). Es zeigt sich, dass die Automobilindustrie durchaus im Stande ist, die verschärften Crash-Richtlinien einzuhalten. Neu auf den Markt kommende Modelle erweisen sich als wesentlich crash-tauglicher als ältere Modelle. (Die Crash-Kriterien sind seit Oktober 1998 für neu typisierte Fahrzeuge verpflichtend.) Auch die Japaner haben aufgeholt. Neben der Marke Toyota, die bereits einige Male positiv aufgefallen ist, darf nun auch Nissan auf sein erstes Vier-Sterne-Modell stolz sein.

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