Crashtest Minivans

Die Schwächen der Großen

Seite 1 von 8

Nächsten Inhalt anzeigen
Konsument 7/1999 veröffentlicht: 01.07.1999

Inhalt

  • Hohe Sitzposition schützt beim Seitenaufprall
  • Eher mäßiges Abschneiden im Frontalcrash
  • Auf die Fußgänger haben die Designer vergessen


In der Mai-Ausgabe von „Konsument“ wurden die immer beliebter werdenden Minivans einem Vergleichstest unterzogen. Das Testurteil der fünf Dieselmodelle lautete „durchschnittlich“, wobei Ford Galaxy (beziehungsweise die baugleichen Modelle VW Sharan und Seat Alhambra) die meisten Punkte erzielen konnte, an zweiter Stelle landete Toyota Picnic. Die Sicherheit der Fahrzeuge wurde dabei nicht bewertet. Da über das Unfallverhalten dieser Fahrzeugkategorie erst wenig Erfahrungen gesammelt werden konnten, sollte zunächst ein vergleichender Crashtest abgewartet werden.
Nun liegen die Ergebnisse des Euro-NCAP-Tests über Minivans vor. Acht Fahrzeuge wurden gecrasht. Unter Berücksichtigung der baugleichen Modelle können damit Aussagen über zwölf Minivanmodelle getroffen werden. Dabei ist es unerheblich, ob die Diesel- oder die Benzinversion getestet wurde, im Crashverhalten würde es nur bei unterschiedlichem Gewicht zu Abweichungen kommen.

Die Fahrgastzelle des Nissan Serena (oben) wird schwer beschädigt: starke Aufwärtsverschiebung des Lenkrades, Fußraum massiv gestaucht. Dagegen bleibt die Fahrgastzelle des Peugeot 806 stabil, der Überlebensraum ist ungleich größer (unten).

Bild: VKI