Flugreisen: Handgepäck

Leichtes Gepäck, schwere Enttäuschung

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KONSUMENT 8/2014 veröffentlicht: 03.06.2014, aktualisiert: 26.06.2014

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Ist das Handgepäck zu groß oder schwer, kann es teuer werden. Lesen Sie mehr über Regeln, Fallen und Preise.

Wer mit leichtem Gepäck unterwegs ist, kann schwere Enttäuschungen erleben: Dann nämlich, wenn er beim Boarding zur Kasse gebeten wird, weil das Handgepäck zu groß, zu schwer oder beides ist. Vor allem bei Billig-Airlines vermag der geforderte Aufpreis schnell an jenen des Fluges herankommen oder diesen übertreffen. Der Fluggast ist in dieser Situation machtlos: Entweder er bezahlt, oder er trennt sich von Teilen seiner Habe. Da ist der Spaß beim Städtetrip oder Kurzurlaub gleich verflogen.

"Der Flug kostet doch kaum noch etwas ..."

Mit der zunehmenden Beliebtheit von Kurzreisen verzichten Fluggäste häufig darauf einen Koffer aufzugeben. Sie ersparen sich damit das Anstellen beim Check-in und das Warten bei der Gepäckabholung am Zielflughafen – und auch die teils enormen Gebühren, die vor allem vermeintliche Billigfluglinien für herkömmliches Reisegepäck zusätzlich kassieren können.

"Handgepäck-geeignet" – aber für wen?

Aber es stand doch "Geeignet für den Transport von Handgepäck im Flugzeug" auf dem neuen Koffer oder Trolley, der Reisetasche oder dem Rucksack? Ja, aber es stand nicht dabei, für welche Fluggesellschaften das gilt. Denn die haben recht individuelle Vorstellungen von dem, was die Passagiere über ihren Köpfen oder – den oft spärlich vorhandenen Fuß-Freiraum weiter einschränkend – unter dem Sitz des Vordermanns unterbringen dürfen, was also als "Handgepäck" gilt.

 

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Kommentare

  • @ Besserwisser
    von NETclub50plus am 18.08.2014 um 08:23
    Also so "einfach" ist es nicht mit dem Zuschlagen des Handgepäcks zum Reisegepäck. Wenn beispielsweise nur 1 Stück Reisegepäck im Flugpreis inkludiert ist, gilt das "zugeschlagene" Handgepäck als Übergepäck gleiches trifft auch auf die Überschreitung des Gewichtslimits zu (Gesamtgewicht aufgegebenes Gepäck plus Handgepäck. In beiden Fällen müsste nachbezahlt werden. Und zwar zu den teuren Airport-Tarifen.
  • @ Unterschiede zw. Flughäfen
    von NETclub50plus am 18.08.2014 um 08:17
    Also DAS habe ich ja noch nie gehört. Der Flughafen hat doch gar nichts mit Ihrem Handgepäck zu tun. Er ist es auch NIE, der Gebühren für das Gepäck erhebt, da ja nicht der Flughafen sondern die Airline dieses befördert. Very strange. Gibt es da Zusatzinfos?
  • @Susie
    von NETclub50plus am 18.08.2014 um 08:13
    Also gefühlt glaube ich nicht, dass es da Schwierigkeiten geben wird. Die Fluggesellschaft ist recht flexibel (so sind bis 10 zusätzliche Gepäcksstücke [gegen Gebühr] möglich, was sehr ungewöhnlich ist). Da wird es auf einige Zentimeter nicht ankommen. Aber Achtung: Laptop muss IN das Handgepäck. Allgemeiner Tipp: Für das Handgepäck keine Hardcover-Koffer verwenden, bei weichen Materialien stellt sich ihr Problem nicht, die staucht man einfach zusammen.
  • Unterschiede zw Flughäfen
    von BlueJay am 24.07.2014 um 16:47
    Auch die Bedingungen verschiedener Flughäfen sind unterschiedlich. So hatte ich zwei Mal eine Laptoptasche problemlos in Wien als Handgepäck mitnehmen können, die dann in Paris von der Flughafenkontrolle (nicht von der Fluglinie) als "zu viel" eingestuft wurde. Das nachträgliche Einchecken kostete mich 150 €. :-(
  • die lehre daraus?
    von der besserwisser am 09.06.2014 um 20:05
    vor jedem flug die bedingungen der jeweiligen gesellschaft genau durchlesen und beachten. dann kann eigentlich nicht mehr viel schiefgehen. allerdings kann beim handgepäck bei den meisten fluglinien nicht allzuviel passieren - das zu große oder zu schwere handgepäck wird einfach dem normalen gepäck zugeordnet. bei den "billigen billigfluglinien" heißt es allerdings aufpassen und vorgaben striktest befolgen.
Bild: VKI