Handyparken

App statt Zettelwirtschaft

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KONSUMENT 2/2014 veröffentlicht: 09.01.2014, aktualisiert: 30.01.2014

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EasyPark, HANDY Parken, Mobile City, Park and more, park.ME: Handyparken ist komfortabel und für die Anbieter ein gutes Geschäft. Nur zwei davon haben derzeit eine umfangreichere Auswahl an Partnergemeinden. Lesen Sie mehr in unserer Tabelle.

Parkkosten mit dem Handy bezahlen

Jahrelang sind viele Konsumenten einem Trugschluss aufgesessen: Die Nutzung des Handyparkens sei kostenlos, meinten sie, denn die anfallenden SMS würden ohnehin vom gebuchten SMS-Kontingent abgedeckt. Dem war nie so.

Gebühren, Gebühren

Erst im November 2013 strich etwa A1 die nicht ganz unerhebliche Gebühr für die entsprechenden 0664er- oder 0828er-Nummern von 29 Cent pro SMS, die in keinem SMS-Paket enthalten waren. Per Jahresbeginn wurde nun auch das Tarifmodelle der Telekom-Tochtergesellschaft paybox-Bank geändert (sie wickelt die Zahlungen ab). Dort fällt  für alle, die mit dem Basisdienst "starter" nicht auskommen, eine monatliche Gebühr von 1,49 Euro an (ausgenommen A1-Bestandskunden).

Wien: HANDY Parken und park.ME

Damit ist zumindest klargestellt: Die Dienstleistung Handyparken muss als solche betrachtet werden. Was bei dem dahinterstehenden technischen Aufwand nicht schwerfallen sollte: Allein HANDY Parken hat im vergangenen Jahr bundesweit rund 25 Millionen Parkvorgänge abgewickelt.

Andere Anbieter sind hinzugekommen, etwa trafficpass mit dem Dienst park.ME, mit dem nun auch in Wien zumindest ein zweiter Dienstleister zur Wahl steht.

Gemeinden: mehr Anbieterauswahl

Während HANDY Parken in Wien von der Gemeinde selbst betrieben wird und eine Vorauszahlung erfordert, ist dies bei park.ME nicht der Fall. Bürgern anderer Gemeinden ist eine Vorauszahlung ohnehin fremd – sie können aus bis zu vier verschiedenen Parkdienstleistern wählen (wobei nur HANDY Parken mit 16 Gemeinden und park.ME mit 25 Gemeinden eine umfangreichere Auswahl bieten).



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Kommentare

  • Jetzt mit Servicegbühr bei Handyparken.at
    von meite am 06.11.2014 um 08:00
    Beim letzten Parkvorgan in Stockerau musste ich feststellen, dass eine Servicegebühr eingeführt wurde. 15 Cent pro Parkvorgang Bei Handyparken.at wird das über den Himmel gelobt, Zitat Handyparken: „Die Umstellung auf die Service Gebühr bietet viele Vorteile: Transparenz: Einheitlich für alle Kunden und unabhängig vom jeweiligen Mobilfunktarif. Anzeige und Aufschlüsselung des Kaufpreises in den neuen HANDY Parken Apps. Bei SMS-Kauf wird vor der erstmaligen Verrechnung in einem SMS-Dialog auf die Service Gebühr hingewiesen. Nur bei erfolgreichen Buchungen. Bei abgebrochenen Parkschein-Buchungen (z.B.: Limit-Überschreitung des Zahlungsmittels) erfolgt keine Verrechnung.“ Für mich ist es eine Verteuerung, da ich bei meinen Handy Tarif diese SMS Kosten nicht hatte. Ich verstehe also nicht wo für mich eine Leistung für ein Service entstanden ist, das 15 Cent Wert wäre. Das ist nur eine Abzocke. Wahlweise gibt es eine App wo es Paketpreise für „Viel-Parker“ gibt: 1 Monat: € 2,69 1 Jahr: € 29,99 Ein Gelegenheitsparker hat wenig davon und Mehrkosten entstehen so und so. Da hole ich mir im Vorrat Parkscheine aus Papier oder ziehe diesen aus dem Automaten, spare die „“Transparenz kosten“ und führe den Parkschein nach Gebrauch der Altpapierverwertung zu Jetzt ist das Handy Parken unter die Leute gebracht, nun muß Geld verdient werden. Transparenz schaut anders aus.
  • Aktuelle Beschränkungen bei park.ME
    von REDAKTION am 03.03.2014 um 08:10
    Das Service von park.ME ist derzeit nicht in dem im Artikel beschriebenen Umfang nutzbar. Hier die Informationen des Betreibers, wie sie uns auf Anfrage übermittelt wurden: Aufgrund der neuen AGB der paybox Bank AG ist derzeit eine Zusammenarbeit zwischen paybox Bank AG und TRAFFICPASS mit dem Service park.ME unterbrochen, sodass unser Service bis auf weiteres in den unten aufgelisteten Städten nicht angeboten werden kann. Da es derzeit in den nachfolgenden Städten keine Alternativen zum Bezahlservice paybox gibt, sehen wir uns gezwungen unseren Service bis auf weiteres einzustellen. Selbstverstaändlich werden wir uns sehr intensiv um eine Lösung und somit rasche Wiederaufnahme unseres Service in den ggst. Städten bemühen und Sie diesbezüglich umgehend informieren. Sollten Sie aufgrund dieser Veränderung hinsichtlich Ihres Vertrages eine Abänderung wünschen, ersuchen wir Sie um eine kurze Information per e-mail an: office@trafficpass.com und wir werden Sie raschest persönlich kontaktieren. Zusätzlich steht Ihnen unsere Service-Line während unserer Geschäftszeiten unter der Tel.Nr. +43 699 15939316 gerne zur Verfügung. Wir bedauern sehr, Ihnen park.ME vorerst in diesen Städten nicht anbieten zu können und hoffen auf Ihr Verständnis! Amstetten, Bregenz, Eisenstadt, Gleisdorf, Gmunden, Klagenfurt, Korneuburg, Mödling, Neusiedl/See, Perchtoldsdorf, Spittal/Drau, Stockerau, St. Pölten, Villach, Weiz, Wels, Wolfsberg. In allen anderen Städten steht park.ME unverändert zur Verfügung! Soweit die Informationen des Betreibers. Über Änderungen werden wir berichten. Ihr KONSUMENT-Team
  • Handyparken Kosten nicht gerechtfertigt
    von WolfgangKi am 01.02.2014 um 16:31
    Papierparkscheine erfordern ebenfalls einen Aufwand für Druck, Verteilung und insbesondere Verkauf. Dieser ist im Preis enthalten und fällt beim Handyparken weg. Es ist bedauerlich, dass KONSUMENT einfach auf das Argument des technischen Aufwands hereinfällt, anstatt herauszufinden, wer den sonst an Trafikanten, Logistik und Druckerei gezahlten Betrag einsteckt. Dieser müsste die Kosten für Handyparken leicht abdecken.
  • Parkgebühren mit Handy bezahlen
    von manst am 11.01.2014 um 14:20
    Ich habe meinen Vertrag mit Handy Parken aufgelöst, weil ich nicht meine persönlichen Daten für Etwas hergeben will, was ich ohnehin im Voraus bezahle und erst hinterher konsumiere. M. Strieder
Bild: VKI