Leasing

Restwert

Seite 1 von 1

Konsument 8/2005 veröffentlicht: 18.07.2005, aktualisiert: 29.07.2005

Inhalt

Ich habe einen Auto-Leasingvertrag mit 5 Jahren Laufzeit und Restwert von 6000 Euro unterschrieben. Nun fürchte ich, dass die Bank am Ende der Laufzeit mehr als die vertraglich zugesagten 6000 Euro verlangt. Ist meine Befürchtung berechtigt?

Im Vorhinein festgelegt

Entscheidend ist, was im Vertrag steht. Wenn der Restwert (auch Abschlusszahlung genannt) vertraglich vereinbart wurde, sind Ihre Sorgen unbegründet. Dann erhöht sich der Restwert auch nicht, wenn das Auto wesentlich mehr wert sein sollte (zum Beispiel wegen guter Pflege oder geringerer Fahrleistung). Falls aber das Auto am Ende der Vertragslaufzeit beispielsweise nur noch 3000 Euro wert sein sollte, müssten Sie die vollen 6000 Euro bezahlen, um das Fahrzeug ins Eigentum zu übernehmen.

Bei Rückgabe zu beachten

Wollen Sie das Auto stattdessen zurückgeben, weil Sie ein anderes möchten, müssen Sie die Differenz zum vertraglich vereinbarten Restwert – in diesem Beispiel 3000 Euro – nachzahlen. Dazu können noch Gutachterkosten kommen.

Bewertung

Wertung: 0 von 5 Sternen
KONSUMENT-Probe-Abo