Navigationsgeräte

Auf dem richtigen Weg

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Konsument 8/2008 veröffentlicht: 09.07.2008

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  • 12 aktuelle Modelle im Test
  • Beim Navigieren im Auto waren fast alle "gut"
  • Auf Sonderfunktionen ist nur bedingt Verlass

Das Lesen von Straßenkarten ist out, Navigationsgeräte boomen. Allerdings finden sich die "Navis" via Satellitenortungssystem GPS (Global Positioning System) nur in jenen Gegenden zurecht, über die sie Kartenmaterial installiert haben.

 

Beliebte Reiseländer berücksichtigt

Im Test hatten alle Geräte Österreich, Deutschland und die Schweiz dabei. Auch beliebte Reiseländer wie Italien, Spanien, Frankreich und Großbritannien sind überall berücksichtigt. Schwieriger wird’s schon mit Tschechien oder Polen.  Damit können nur Becker, Garmin, Panasonic, Sony und TomTom Go 920T dienen. Letzteres hat außerdem die USA und Kanada mit im Gepäck.

 

Karten vor Reiseantritt installieren

In den meisten Fällen sind die Karten vorinstalliert. Bei Falk hingegen liegen drei Länder nur auf DVD bei, bei Medion fünf und bei Blaupunkt sogar 20. Diese muss man vor Reiseantritt mittels PC installieren (via direkte Verbindung zum Navi oder via Speicherkarte). Den PC braucht man dann auch später zum Aktualisieren des Kartenmaterials. Lediglich Becker stellt auf Speicherkarten vorinstallierte Updates in Aussicht.

 

Unterschiede im Detail

Beim Navigieren schlagen sich fast alle Testgeräte "gut". Die Unterschiede stecken im Detail, etwa in der Zeit, die für die Routenfindung verstreicht. Und auf Routeneinstellungen wie "Maut vermeiden" sollte man sich nicht hundertprozentig verlassen.

Stauwarnung inklusive

Becker, Falk, Medion, Navigon und Sony führten z.B. trotzdem durch einen mautpflichtigen Tunnel. Das grundsätzlich sinnvolle Stauwarnsystem TMC haben – mit Ausnahme von HP – alle Geräte in der Grundausstattung. Das als besser und aktueller geltende TMC Pro gibt es nur bei TomTom Go 920T, bei Falk ist es nachrüstbar.

 

Wenig Sinn macht hingegen die Warnfunktion bei Geschwindigkeitsüberschreitung. So waren etwa innerstädtische Tempo-30-Zonen keinem einzigen Gerät bekannt. Auch der Lkw- bzw. Motorradmodus hatte im Test keine nützliche Auswirkung auf die Routenfindung. Und als Fußgänger kann man das Navi zwar zur allgemeinen Orientierung verwenden, ob jedoch eine Sackgasse auch für Fußgänger eine solche ist, weiß keines der Geräte.

 

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