Navigationsgeräte im Test

Ärger vorprogrammiert

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Konsument 6/2009 veröffentlicht: 29.05.2009

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  • Neue Modelle im Test
  • Ein Drittel der User ist unzufrieden
  • Kartensoftware ist sehr teuer

40 Prozent brauchen keines (bzw. haben keines) – das ist das Ergebnis der Online-Umfrage vom Februar 2009. Aber der Rest unserer Leserinnen und Leser zeigt reges Interesse an den Navis. Und immerhin ein Drittel derer, die schon Erfahrung damit haben, ist unzu­frieden. Es gibt zahlreiche Beschwerden über Fehler, am meisten aber ärgern sich die Benutzer über das teure Update des ­Kartenmaterials.

Navteq und Tele­atlas: nur 2 große Kartenhersteller

Die Preise übersteigen fast jene von preiswerten Neugeräten (z.B. 160 Euro für Europa). In einem Produkttest kann das nicht sinnvoll mitge­wertet werden: Es müsste ja die Qualität des (zukünftigen) Kartenangebots berücksichtigt werden, außerdem sind die Preise bei allen Anbietern gleich hoch. Es gibt auch nur zwei große Kartenhersteller ­(Navteq und Tele­atlas), die die Gerätehersteller beliefern.

Ärger mit der Karten-Software

Diese zeichnen auch für Mängel in der Kartensoftware verantwortlich. In unseren internationalen Gemeinschaftstests werden umfangreiche Testläufe durch­geführt, und zwar in zahlreichen Ländern Europas. Die Ergebnisse sind in aller Regel recht gut. Das schließt nicht aus, dass die Kartensoftware manche Hausnummern oder manchmal sogar ganze Straßen nicht findet. Wenn Sie solche Mängel entdecken, ist es am besten, direkt den Softwarehersteller zu kontaktieren und ihn schriftlich darüber zu informieren – nicht zuletzt, damit dieser die Karte aktualisieren kann.

Neue Produkte geprüft

Einen Servicetest über das Karten-Update von Navigationsgeräten haben wir mittelfristig eingeplant. Diesmal wurden aber wieder neue Produkte geprüft, die seit dem letzten Test (Februar 2009) hinzugekommen sind.

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Redaktion „Konsument“
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