Navigationsgeräte: TomTom, Falk, Medion, Sony, Clarion, Navigon, Garmin, Becker

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Konsument 1/2008 veröffentlicht: 28.11.2007

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  • Besser, aber noch nicht perfekt
  • Preiswerter, aber noch nicht billig
  • Ratgeber, aber keine Allwissenden

Schon die Prognosen waren recht optimistisch – und sie wurden von der Wirklichkeit sogar noch übertroffen: 14,6 Millionen portable Navigationsgeräte haben laut letzten Zahlen der GfK Marktforschung in diesem Jahr in Zentraleuropa ihren Weg aus dem Regal in die Halterung am Armaturenbrett gefunden; 246.000 davon in Österreich, mehr als doppelt so viele wie im Jahr davor. Für 2008 wird bei uns mit einer weiteren Steigerung auf 280.000 verkaufte Navis gerechnet.

Navigation, Handhabung, Vielseitigkeit, Ausstattung

Die plaudernden Wegweiser erfreuen sich beim Autofahrer also anhaltender Beliebtheit. Dazu mag beitragen, dass die Geräte seit unserem letzten Test im April nicht nur billiger, sondern auch besser geworden sind: Brachten es im Frühjahr nur 8 von 15 Kandidaten auf ein „gutes“ Testurteil, dürfen sich aktuell schon 11 von 14 darüber freuen. Vor allem bei der Handhabung wurde bislang Versäumtes aufgeholt. Aber trotz generell verbesserter Qualität bleibt den Herstellern noch einiges zu tun, wie unser Test zeigt.

Entscheidend sind die Fähigkeiten in vier Kategorien: Navigationsbetrieb, Handhabung, Vielseitigkeit und Ausstattung. Kernaufgabe der elektronischen Fährtenhunde ist dabei die korrekte Beantwortung folgender Fragen: Wo stehen wir? Wo will mein „Herrchen/Frauchen“ hin? Welche Routenempfehlungen gebe ich dafür? Und was mache ich, wenn am Weg ein Hindernis auftritt?

Wo bin ich?

Die dafür benötigten Basisinformationen erhalten die Navis von GPS-Satelliten, von denen mindestens drei gleichzeitig empfangbar sein müssen, um die aktuelle Position richtig bestimmen zu können. Dazu muss das Gerät aber natürlich erst eingeschaltet werden – und das dauert beispielsweise bei den beiden getesteten Navigon 10 Sekunden, während derer man das Ein-/Ausschaltknöpfchen gedrückt halten muss. Eine kleine Ewigkeit, wenn man es eilig hat. Erst dann kann die Suche nach dem Satellitensignal und damit die Standortbestimmung beginnen.

 

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Bild: Das KONSUMENT-Geschenk-Abo