ÖBB: Fundbüro ausgelagert

Mit Verlusten ist zu rechnen

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Konsument 9/2009 veröffentlicht: 19.08.2009

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  • Im Zug sollte man nichts liegen lassen. Das ÖBB-Fundbüro wurde ausgelagert.
  • Ein vergessenes Stück dort abzuholen, kostet mindestens sieben Euro.
  • Der Blick zurück beim Aussteigen, ob man auch alles mitgenommen hat, lohnt sich also.

Bild: iStockphotos.com/KangahIm Zug etwas liegen zu lassen, gehört zum Bahnfahren wie die Zugverspätung. Rund 14.000 Gegenstände werden jährlich vergessen, Regenschirme, Brillen und Kleidungsstücke sind dabei zahlenmäßig die Spitzenreiter. Zuständig für im Zug oder auf Bahnhöfen verlorene Gegenstände ist seit 1. April 2008 die Mungos Sicher & Sauber GmbH, ein Tochterunternehmen der Bahn, an das ÖBB-Bedienstete die Fahrgäste bei verlorenen Gegenständen verweisen.

Mungos

Funde werden an das nächstgelegene Mungos-Büro weitergeleitet und dort in einer Datenbank erfasst. Mungos hat Fundbüros in Wien, Linz, Salzburg, Villach, Bruck/Mur und Innsbruck. Das Wiener Büro befindet sich am Südbahnhof, ab Mitte November 2009 ist es für die Dauer der Bauarbeiten am Hauptbahnhof Wien zum Franz-Josefs-Bahnhof ausgelagert. Unter der kostenlosen Lost + Found Hotline 0800 224 438 (aus dem Ausland: +43 1 930 00- 22222) ist Mungos Montag bis Donnerstag von 7.30 bis 12 Uhr und von 14 bis 16.30 Uhr sowie Freitag von 7.30 bis 13.30 erreichbar. Im Internet kann auf www.mungos.at rund um die Uhr ein Nachforschungsauftrag ausgefüllt werden.

 

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