ÖBB-Tickets

Die Kartentricks

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Konsument 4/2002 veröffentlicht: 01.04.2002

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Wenn Sie auf Flexibilität Wert legen, ist es nicht egal, wie Sie Ihr Ticket erstehen.

Die ÖBB bieten mittlerweile eine ganze Reihe von Möglichkeiten, um zur gültigen Bahnfahrkarte zu kommen. Die breite Palette suggeriert allerdings eine Wahlfreiheit, die bei näherer Betrachtung nur mit beträchtlichen Einschränkungen existiert. Vor allem, wenn Ihnen der Preis nicht egal ist, Sie den Reisetag kurzfristig und spontan festlegen wollen oder Sie für den Fall einer unvorhergesehenen Verschiebung Ihrer Reise den bereits bezahlten Fahrpreis gerne wieder hätten. In all diesen Fällen ist es nicht egal, wie Sie Ihr Ticket besorgt haben.

Am Schalter:
persönlich und alles

In immer mehr kleineren Bahnhöfen sind die Fahrkartenschalter nur noch wenige Stunden am Tag offen oder bereits ganz geschlossen. Sehr zum Bedauern vieler Bahnkunden, die den persönlichen Kontakt am Bahnhof, Beratung inklusive, den Tücken neuer Technologien vorziehen und dafür gerne auch gelegentliche Wartezeiten in Kauf nehmen. Am Fahrkartenschalter gibt es das ganze Sortiment, inklusive – an größeren Bahnhöfen – Auslandsfahrkarten. Bezahlt werden kann mit Bargeld, VorteilsCard mit Zahlungsfunktion, Kredit- und Bankomatkarte oder Quick-Card.

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Kommentare

  • EUR 65 für einen Irrtum
    von Sperkk am 26.01.2011 um 19:03
    Ich nutze öffentliche Verkehrsmittel und zahle jedes Mal den Fahrpreis! Auch auf dieser Fahrt habe ich das in guter Absicht getan.Verspätungen usw. habe ich mit mehr oder weniger Verständnis (kann ja immer was schief gehen,…) hingenommen. Heute musste ich 65 Euro zu meinen 4 bezahlten Einzel -Fahrscheinen bezahlen.Ich befand mich im Regionalzug nach Berhardstal mit einem am Stephansplatz entwerteten Einzel –Fahrschein. Ziel war Siemensstraße, also Zone 100. Leider habe ich beim Kauf nicht bemerkt, dass die vorsorglich gekauften 4 Fahrkarten Einzelfahrt Zone 1 nur für die Woche 3 gelten. Kann man ja übersehen, habe auch 1,80 je Fahrkarte gekostet. Ich habe den Fahrschein beim Schaffner vorgewiesen, worauf mich dieser energisch auf den Umstand hingewiesen hat, dass die Woche 3 bereits vorbei sei. Ich habe Ihm meine zweite, gekaufte und noch nicht entwertete Fahrkarte gezeigt und auf den Irrtum hingewiesen. Ebenso habe ich angemerkt, dass wenn ich schwarzfahren wollte ich sicher nicht in einen Regionalzug einsteigen würde, da dieser immer kontrolliert wird. Das weiß ich da ich jahrelang mit einer Jahreskarte den Pendlerzug benutzt habe. Da ich auf weitere laute Erklärungen meiner Unfähigkeit „..das steht Woche 3 drauf und die ist vorbei…“ verzichten wollte habe ich die aus meiner Sicht nicht angemessene Strafe bezahlt. Ich ärgere mich nachträglich sehr, dass ich bezahlt habe. Ich werde das in Zukunft auch nicht mehr machen und lieber etwas herumstreiten. Zumindest hätte ich mich dann für die früher fast 1000,- Schilling an diesem Musterexemplar an Begriffstützigkeit abreagieren können. Ich habe diesen kommentar and die angeführte Informationsstelle gesendet mit der Bitte um Rücküberweeisung. Ich rechne aber nicht ernsthaft mit einer Antwort. Gruß eines ex Kunden.
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