Volvo: Wasserpumpe

Motorschaden

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Konsument 8/2007 veröffentlicht: 23.07.2007

Inhalt

"Hinter den Vorhang" schicken wir Unternehmen, die nicht sehr entgegenkommend waren oder nur wenig Kulanz zeigten - in diesem Fall geht es um den Motorschaden eines Volvos.

Damoklesschwert für Volvo-Fahrer

Ich möchte alle Besitzer eines Volvo V70 bis Baujahr 2002 mit Dieselmotor warnen. Mein V70 hatte einen Motorschaden durch eine stecken gebliebene Wasserpumpe, die mit dem Zahnriemen getrieben wird, der auch die Nockenwelle steuert. Dadurch sind alle Zähne des Riemens abgerissen, die Steuerung hat sich verstellt, und die Ventile haben ihr Zerstörungswerk getan. Mein V70 ist Baujahr 2000, hat einen Audi-Motor und erst 108.000 km am Tacho. Erst bei 120.000 km werden Zahnriemen und Wasserpumpe routinemäßig getauscht.

Über jedem Motor dieser Bauart hängt also ständig das Damoklesschwert der Wasserpumpe, denn diese kann jederzeit stecken bleiben. Bei normal gebauten Motoren ist das egal, weil sie extra angetrieben ist. Angesprochen auf irgendeine Kulanzlösung hatten sowohl Volvo Cars Austria als auch die örtliche Volvo-Vertretung, wo ich das Auto gekauft habe, außer einem Achselzucken nur herablassende Worte für mich, obwohl meine Angehörigen und ich seit dreißig Jahren Volvo fahren. Auf meine Schreiben an die Volvo-Vertretung mit der Frage, was jetzt mit dem Auto geschehen soll, habe ich bis jetzt keine Antwort erhalten.

Ing. Walter Baudisch
Gunskirchen

Auch uns gelang es nicht, von Volvo dazu eine Stellungnahme zu erhalten.

Die Redaktion

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