Wiener Linien

Geld retour

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Konsument 1/2002 veröffentlicht: 01.01.2002

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Preiserhöhungen bei Jahreskarten mit Ratenzahlungen sind gesetzwidrig.

Die Wiener Linien hatten per 1.1.1999 ihre Tarife angehoben und damit auch die Raten für Jahreskarten, die davor gekauft wurden. Nun wurden den Kunden statt 470 Schilling (34,16 Euro)   530 Schilling (38,52 Euro) monatlich unter Berufung auf „jeweils geltende Tarifbestimmungen“ abgebucht. Wir führten dazu einen Musterprozess. Unser Argument: Die jährliche Verlängerung des Jahreskarten-Abonnements findet zu einem bestimmten Preis statt. Dieser kann nicht nachträglich vom Unternehmer einseitig geändert werden. Die Wiener Linien argumentierten (ähnlich wie die Banken im Zinsenstreit): Man habe sich ein einseitiges Preisbestimmungsrecht einräumen lassen und dieses Recht fair ausgeübt.

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Bild: Das KONSUMENT-Geschenk-Abo