Winterreifen

Haftungsfragen

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Konsument 11/2006 veröffentlicht: 10.10.2006

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Die Bremswege bei Billigreifen sind oft bedenklich lang. Die Ganzjahresreifen werden immer besser.

In Deutsch- land ist die Montage von Winterreifen in der kalten Jahreszeit mittlerweile Pflicht, wenngleich weder der Begriff „Winterreifen“ noch „winterliche Wetterverhältnisse“ umfassend definiert ist. Wer dort auf winterlicher Fahrbahn mit Sommerreifen erwischt wird, zahlt 20 Euro Strafe, wer aufgrund mangelnder Winterausrüstung auch noch den Verkehr behindert, kommt auf 40 Euro.

M + S-Zeichen sagt wenig über die Eigenschaften

In Österreich bleibt vorerst alles beim Alten. Kurz gesagt: Wer im Winter mit Sommerreifen einen Unfall baut, muss mit Schadens-Regressforderungen der Versicherungen rechnen. Und als Winterreifen gilt alles, was das M+S-Zeichen an den Flanken trägt und eine Mindestprofiltiefe von 4 mm aufweist.

Über die wahren Wintereigenschaften sagt dieses Symbol aber nur sehr wenig aus, da es noch aus der Zeit vor Erfindung der Lamellentechnik stammt. In den USA tragen fast alle Sommerreifen das M+S-Zeichen, ohne die geringste Wintertauglichkeit aufzuweisen. Da es also keine zeitgemäße gesetzliche Definition eines Winterreifens gibt, sind Winterreifen-Tests umso bedeutender.

Elf No-Name-Produkte getestet

Die Statistik sagt, dass vor allem Kleinwagennutzer mit naturgemäß geringerer Kilometerleistung sich gerne auf Sommerreifen über den Winter schummeln, vor allem wenn sie so wenig fahren, dass sich zwei Reifensätze nicht abfahren lassen, bevor sie spröde werden. Andere wiederum wollen ganz einfach so wenig Geld wie möglich ausgeben.

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