Autokindersitze

Sparen am falschen Platz

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KONSUMENT 1/2015 veröffentlicht: 23.12.2014

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Was taugen Kindersitze zum Tiefpreis? Wir haben ­Modelle mit Preisen zwischen 40 und 80 Euro getestet.

In der Testtabelle finden Sie:

ECE-Gruppe 0+ (bis zu 13 kg Körpergewicht):

  • Osann (Nania) BeOne SP Luxe
    baugleich mit Obaby Tiny Tatty Teddy

ECE-Gruppe 0/I (bis 18 kg Körpergewicht):

  • Osann (Nania) Safety Paris SP

ECE-Gruppe I/II/III (9 bis 36 kg Körpergewicht):

  • Fisher-Price FP3000
    baugleich mit Fisher-Price Safe Voyage Grow With Me
  • Osann (Nania) Racer SP
    baugleich mit Babyblume Kindersitz Highway SP
  • Tiggo Bebehut
  • United-Kids Alpha Deluxe
  • United-Kids Kid Comfort
  • United-Kids Kidstar

ECE-Gruppe II/III (15 bis 36 kg Körpergewicht):

  • Fisher-Price FP4000
    baugleich mit Fisher-Price Cronos
  • Osann (Nania) Starter SP

In der Testtabelle finden Sie Kriterien zur Sicherheit (Aufprall, Sitzkonstruktion), Handhabung bzw. Ergonomie (Anschnallen, Größenanpassung, Bedienungsanleitung, Reinigung, Komfort, Platz, etc.) sowie Schadstoffanteile (PAK, Flammschutzmittel) der getesteten Kindersitze.

Hier unser Testbericht:


Zwischen 200 und 500 Euro kosten Markenkindersitze, von wenigen Ausnahmen abgesehen. Viele Eltern fragen sich daher, ob sie nicht mit einem billigeren Modell (fast) ebenso gut fahren. Auf Online-Plattformen wird eine Fülle an Sitzen angeboten, die nur 40 oder 50 Euro kosten. Muss man wirklich das Fünf- bis Zehnfache zahlen, um seine Kinder sicher im Auto transportieren zu können?

10 Modelle zwischen 40 und 80 Euro im Test

Diese Frage stellte sich auch das Konsortium aus europäischen Autofahrer- und Verbraucher­schutz­organisationen (darunter der VKI), das seit Jahren die Sicherheit und ­Gebrauchsfähigkeit von Kindersitzen testet. Zehn Modelle wurden für die jüngste Test­serie ausgewählt, der Preisrahmen reicht von knapp 40 bis 80 Euro. Der Test erfolgte unter denselben strengen Kriterien, wie wir sie für Markenprodukte anwenden (siehe unseren letzten Test in KONSUMENT 6/2014 ).

Ähnliche Angebote im Billigsegment

Zu erwähnen ist, dass das Angebot an billigen Kindersitzen vor allem im Internet sehr groß ist. Und es wechselt rasch. Daher ist es möglich, dass die getesteten Sitze nicht ­lange auf dem Markt sind. Dennoch bietet das Ergebnis dieses Tests eine gute Orien­tierungshilfe für die Qualität von Billig­modellen. Häufig sind die Angebote im ­Billigsegment einander sehr ähnlich, nicht selten unterscheiden sich die Kindersitze nur durch äußere Details – etwa durch unterschiedliche Bezüge oder unterschiedliche Verrippungen. Immer wieder werden völlig idente Produkte unter verschiedenen Bezeichnungen angeboten. So zum Beispiel das Model United-Kids Alpha Deluxe, das in diesem Test nicht zufriedenstellend abgeschnitten hat.

Ein baugleiches Modell war schon im Jahr 2008 auf dem Markt – unter der Bezeichnung IWH Trade Max/Vario Max, auch damals lautete das Testergebnis „nicht zufriedenstellend“. Aber auch gut geeignete Sitze werden unter unterschiedlichen Namen angeboten: Der Sitz mit der Typen­bezeichnung BeOne SP Luxe ist (u.a.) unter den Namen Osann oder Nania erhältlich und überdies mit dem Obaby Tiny Tatty Teddy baugleich – getestet wurde Letzterer, die ­Ergebnisse sind aber auf das Modell BeOne SP Luxe übertragbar.

In der Tabelle finden Sie:

Marke, Type, Produkte, Dienstleistungen
Osann (Nania) BeOne SP Luxe, Osann (Nania) Safety Paris SP, Osann (Nania) Racer SP, Fisher-Price FP3000, Tiggo Bebehut, United-Kids Alpha Deluxe, United-Kids Kid Comfort, United-Kids Kidstar, Fisher-Price FP4000, Osann (Nania) Starter SP

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