Energiesparen

Stromfressern auf der Spur

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Konsument 11/1999 veröffentlicht: 24.05.2002

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Stand-by-Betrieb und Leuchtanzeigen benötigen auch bei ausgeschalteten Geräten Strom. Übers Jahr läppert sich einiges zusammen. Mehr – und ohne Komfortverlust – können Sie sparen, wenn Sie mit Haushaltsgeräten richtig umgehen.

Wenn rote Lämpchen auch bei ausgeschalteten Geräten leuchten und Digitaluhren ihren Dienst Tag und Nacht versehen, wird Strom verbraucht. Ob unnötig oder nicht, hängt nicht nur vom Gerät, sondern auch von Ihren Komfortvorstellungen ab.

Der sogenannte Stand-by-Betrieb bei Geräten wie Fernseher und Stereoanlagen bietet die Möglichkeit, sie mittels Fernbedienung einzuschalten. Zudem ist das Gerät „sofort da“. Dieser „Komfort“ verursacht allerdings Kosten. Während moderne Fernsehgeräte und Videorecorder im Stand-by-Betrieb nur mehr einige Watt verbrauchen, kann dieser Verbrauch bei Geräten, die älter als fünf Jahre sind, bis zu 40 Watt betragen. Bei einem Strompreis von 1,82 Schilling pro Kilowattstunde (Beispiel Wien), kostet der Stand-by-Betrieb für ein solches Gerät im Jahr knapp über 500 Schilling. Diese Kosten können Sie nur vermeiden, wenn Sie das Gerät mittels eines echten Netzschalters (so überhaupt noch vorhanden) oder mit dem Netzstecker ein- und ausschalten.

Alternative dazu: Sie schließen das Gerät über eine Steckerleiste mit eingebautem Ein- und Ausschalter an. Der Komfortverlust dieser Lösungen wird so manchen hart treffen: Die Flimmerkiste bequem vom Bett per Fernbedienung aus- und einzuschalten, ist dann nicht mehr möglich.

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