Fliesenkauf

Nicht nur fürs Auge

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Konsument 2/2004 veröffentlicht: 16.01.2004, aktualisiert: 29.01.2004

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Das Angebot an keramischen Fliesen ist riesig. Doch nicht jede eignet sich für jeden Zweck.

Wohin kommt die Fliese?

Welche Fliese passt, hängt in erster Linie davon ab, wo sie verlegt werden soll: ob an Wand oder Boden, in Innenräumen oder im Freien. Keramische Fliesen bestehen in erster Linie aus Ton und anderen mineralischen Stoffen. Je nach Zusammensetzung der Grundmasse, Formgebungsverfahren, Brenntemperatur und Behandlung der Oberfläche werden Fliesen mit unterschiedlichen Materialeigenschaften erzeugt.

Steingut: nicht frostbeständig

Steingut ist eher weich und saugt relativ stark Feuchtigkeit auf. Seine Wasseraufnahmefähigkeit (in Prospekten als „E“ angeführt) beträgt über zehn Prozent. Es ist daher nicht frostsicher: Bei Minustemperaturen können Steingutfliesen auffrieren und rissig werden. Steinzeug ist belastbarer, weniger porös als Steingut und eignet sich auch zur Verlegung im Freien.

Feinsteinzeug ist wiederum härter als Steinzeug und hat eine sehr geringe Wasseraufnahmefähigkeit (weniger als 0,05 Prozent). Es hält hohe Temperaturschwankungen aus und ist sehr widerstandsfähig.

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