Handystrahlen

Ein Schein von Risiko

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Konsument 5/2002 veröffentlicht: 24.04.2002

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Die zahlreichen Berichte über krank machende Handystrahlen verunsichern die Konsumenten. Wir sagen Ihnen, was davon zu halten ist und wie man Handys sinnvoll nutzt.

Regelmäßig gelangen alarmierende Studien über Gesundheitsgefahren durch Handystrahlen an die Öffentlichkeit. Häufiges Telefonieren soll nicht nur zu Bluthochdruck oder Gedächtnisstörungen führen. Auch für Allergien, grauen Star, Herzerkrankungen, Hirntumore oder Immunschwäche sollen die gepulsten elektromagnetischen Felder der Mobiltelefone verantwortlich sein. Nicht nur langfristig – immer mehr Menschen klagen über unmittelbare Symptome. „Meine Kinder schlafen keine Nacht mehr durch, und ich fühle mich, als würde ich ständig innerlich vibrieren“, wird eine junge Mutter vom deutschen Dachverband gegen Elektrosmog „Bürgerwelle“ zitiert.

Dementis von offizieller Seite

Ebenso regelmäßig kommen die Dementis von offizieller Seite oder von der Interessenvertretung der Mobilfunkbetreiber. Es gebe bis heute keinen wissenschaftlichen Nachweis für eine gesundheitliche Gefährdung. Die in der Praxis erreichten Feldstärken lägen weit unter den Grenzwerten der Weltgesundheitsorganisation. Krank machend an der Handystrahlung sei lediglich die Angst davor.

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