Hausbau: Fertighäuser

Fertig oder vom Baumeister

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KONSUMENT 10/2012 veröffentlicht: 27.09.2012

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Auch Fertighäuser können aus massiven Baustoffen wie Ziegeln oder Wohnbeton errichtet werden. Bei Schallschutz und Wärmedämmung erreichen sie oft ähnlich gute Werte wie ein Baumeisterhaus.

Über 80 Prozent aller österreichischen Fertighäuser sind Holzhäuser. Fertighäuser können aber auch aus massiven Baustoffen bestehen. Bei der Wohnbetonbauweise werden in der Werkhalle Leichtbaustoffe mit Zement gebunden und in Schalungen zu geschoßhohen Teilen gegossen.

Bei der Ziegelelementbauweise werden im Werk klassische Hohlziegel zu geschoßhohen Wandelementen zusammengefügt und zur Baustelle ausgeliefert. Stahlarmierungen sorgen hier für die nötige Stabilität.

Fertighaus: gemischte Bauweise

Neben Fertighäusern aus Holz, Wohnbeton und Ziegeln gibt es auch solche, die in gemischter Bauweise entstehen. Hier werden die bereits erwähnten (Grund-)Bauweisen durch Verwendung verschiedener Materialien kombiniert. So gibt es z.B. Fertighäuser in Holzrahmenkonstruktion mit zusätzlicher Vormauerung aus Ziegeln oder Naturstein an der Außenseite.

Die Teile eines Fertighauses werden maschinell vorgefertigt und anschließend mit Lastwägen zur jeweiligen Baustelle gebracht. Mithilfe eines Kranes werden ganze Wände und Deckenelemente platziert und montiert. Es gibt Fertighäuser, die tatsächlich innerhalb von wenigen Tagen stehen. Das heißt aber nicht, dass das Haus dann schon bezugsfertig ist.

Startschuss erst nach Baubewilligung

Die Herstellung der Wand- und Deckenelemente erfolgt in der Regel erst nach Erteilung der Baubewilligung. Ab diesem Zeitpunkt muss mit mindestens sechs Monaten bis zur tatsächlichen Montage gerechnet werden. Abhängig von den Vertragsbedingungen sowie der Witterung kann es natürlich auch länger dauern.

Bauzeit

Das schrittweise Entstehen eines Baumeisterhauses ist nicht jedermanns Sache. Fertighäuser können rascher gebaut werden. Eine gewisse Beaufsichtigung der Bauarbeiten ist aber beim Fertighaus genauso dringend zu empfehlen. Auch wer nicht selber am Rohbau mitarbeiten möchte, sollte sich als Bauherr regelmäßig auf der Baustelle blicken lassen. Eine kürzere Bauzeit bedeutet mitunter eine Mietzinsersparnis in der bis dahin genutzten Wohnung.

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Bild: VKI