Ladegeräte für Mignonakkus

Saft für unterwegs

Seite 1 von 7

Nächsten Inhalt anzeigen
Konsument 11/2004 veröffentlicht: 13.10.2004

Inhalt

  • Schnellere und langsamere Geräte
  • Superschnell hat seinen Preis
  • Nur ein Gerät weniger zufriedenstellend

Auch Langsame sind sinnvoll

Steckdosen waren gestern. Immer öfter will man „Saft“ auch dort nutzen, wo ein Netzanschluss entweder nicht vorhanden oder unpraktikabel ist. Oft reichen herkömmliche Batterien nicht aus. Also braucht man wiederaufladbare Stromspeicher (Akkus) und dazu passende Ladegeräte. 34 davon haben wir auf Herz und Nieren geprüft. Einen Außenseiter haben wir zwar getestet, jedoch nicht in unsere Tabelle aufgenommen. (siehe dazu: Inhaltsverzeichnis- "Grüner Strom“).   - Die übrigen 33 Produkte lassen sich in drei Gruppen einteilen:

  • Die Ultraschnellen . Sie können moderne Nickel-Metallhydrid-Akkus mit 2000 Milliamperestunden „Fassungsvermögen“ in weniger als eineinhalb Stunden aufladen. Nickel-Cadmium-Akkus mit maximal 1200 Milliamperestunden sind schon in einer halben Stunde voll. Das Tempo hat seinen Preis: Mehr als 50 Euro für so ein Gerät.
  • Die Schnellen . Auch damit kann man Nickel-Metallhydrid-Akkus aufladen. Allerdings dauert es zwei bis vier Stunden. Langsamer heißt aber nicht unbedingt billiger.
  • Die Standard-Geräte . Diese Langsamlader eignen sich nur bedingt für Nickel-Metallhydrid-Akkus. Denn sie fahren mit so geringer Leistung, dass Hochleistungs-Akkus gar nicht voll werden. Dafür kommen sie im Set mit Akkus sehr günstig.

Schnelle brauchen intelligente Abschaltautomatik

Bei Ultras und Schnell-Ladern ist eine intelligente Abschaltautomatik ein Muss: Die versucht festzustellen, ob der Akku schon voll ist, indem Spannung oder Temperatur des Akkus gemessen werden. Denn wenn ein Akku weiter aufgeladen wird, obwohl er schon voll ist, kann er Schaden nehmen. Bei der geringen Stromstärke, mit der Standardgeräte arbeiten, besteht diese Gefahr nicht. Daher haben sie bestenfalls eine Zeitschaltung, die den Ladevorgang nach einer bestimmten Zeit abbricht.

Auch Standardgeräte haben ihren Platz

Standardgeräte haben durchaus noch ihren Platz, etwa für das Laden von Akkus, die selten gewechselt werden, z.B. in einer Fernbedienung oder Uhr. Allerdings sollte man für diesen Einsatzbereich ein Modell wählen, mit dem man auch einzelne Akkus laden kann. Dies ist in unserer Tabelle mit „1–4“ vermerkt. Die Angabe „2/4“ hingegen bedeutet, dass sich nur entweder zwei oder vier Stück gleichzeitig aufladen lassen.

Bewertung

Wertung: 0 von 5 Sternen
Weiterlesen
Bild: VKI