Solaranlagen

Wem die Sonne lacht

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Konsument 3/2008 veröffentlicht: 26.02.2008

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Eine verstärkte Nutzung von Solarenergie kann entscheidend dazu beitragen, die CO2-Emissionen zu senken. Die Energie der Sonne gibt es unbeschränkt und zum Nulltarif.

Erwärmung der Erdatmosphäre

Wissenschaftlich ist es längst bewiesen: Die gegenwärtige Erwärmung der Erdatmosphäre ist von Menschen gemacht. Schuld an diesem „anthropogenen“ Treibhauseffekt sind die von fossilen Brennstoffen in die Atmosphäre abgegebenen Treibhausgase, allen voran CO2. Die Emission von Treibhausgasen ist in den vergangenen Jahrzehnten explosionsartig gestiegen, die dadurch verursachte Erwärmung der Erde ist mittlerweile ebenfalls wissenschaftlich dokumentiert. Auch der Zusammenhang zwischen Klimawandel und immer häufiger auftretenden Naturkatastrophen lässt sich nicht mehr leugnen. Schuld daran sind aber nicht nur Verkehr und Industrie: Auch Privathaushalte zählen zu den großen Energieverbrauchern.

Beim Heizen sparen

2005 konsumierten in Österreich die privaten Haushalte mit 25,8 Prozent ein Viertel der gesamten Energie, etwa 40 Prozent davon in Form von Erdöl. Ein Drittel des Energieverbrauchs pro Haushalt entfällt auf Fahrzeuge. Rechnet man diese 33 Prozent weg und nimmt man den Verbrauch des Haushalts als 100 Prozent, steigt der Anteil fürs Heizen auf fast 80 Prozent, jener für Warmwasser auf 11 Prozent. Das sind genau jene Bereiche, in denen man am effektivsten den Einsatz fossiler Energieträger reduzieren kann. Etwa durch den Umstieg auf Sonnenenergie.

Solaranlagen & Fotovoltaik

Die Energie der Sonne kann entweder in Wärme für den Haushalt umgewandelt werden oder in elektrischen Strom. Fotovoltaik ist eine Technologie, die mittlerweile in jedem Taschenrechner selbstverständlich ist, in dem Solarzellen schon bei geringer Lichteinstrahlung den benötigten Strom erzeugen.

Aufwendigen Herstellung der Solarzellen

Dem extensiven Einsatz in Privathaushalten oder Fotovoltaik-Kraftwerken steht ein ökonomisches Problem entgegen: Wegen der aufwendigen Herstellung der Solarzellen ist der damit erzeugte Strom noch immer teurer als jener aus der Steckdose. Daher ist die Versorgung eines Privathaushalts mit Solarstrom zwar gut für die Umwelt, aber ohne ausreichende Förderung (noch) nicht rentabel für das Haushaltsbudget. Diesen Nachteil hat die Solarthermie längst überwunden. Die Errichtung von Solaranlagen rechnet sich durch Einsparungen an herkömmlicher Energie schon nach wenigen Jahren.

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Bild: VKI