Strom

Kampf ums Öko-Mascherl

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Konsument 9/2001 veröffentlicht: 01.09.2001

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Seit 1. Juli 2001 kann Grüner Strom mit dem Umweltzeichen ausgezeichnet werden. Damit sollte dem bereits einsetzenden Etikettenschwindel um „Ökostrom“ ein Riegel vorgeschoben sein.

Der scharfe Preiswettbewerb, der bereits in den vergangenen Monaten unter alten und neuen Stromhändlern eingesetzt hat, führt fast zwangsläufig zu einer Erhöhung des Anteils umweltbelastender Stromquellen. Heute schon liegt der Atomstromanteil im „atomstromfreien“ Österreich je nach Versorger zwischen 2 und 17 Prozent, wobei die EVN auf den höchsten Anteil kommt. Die strategischen Partnerschaften österreichischer Energieversorger mit ausländischen AKW-Betreibern lassen Schlimmes befürchten: Weil kein Betreiber für Unfälle haftet oder für die Entsorgung des Atommülls aufkommt, ist Atomstrom in der Erzeugung konkurrenzlos billig.

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