Stromanbieter: Umweltzeichen

Keine Auszeichnung trotz 100% Wasserkraft

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KONSUMENT 5/2013 veröffentlicht: 25.04.2013

Inhalt

"Warum trägt der Verbund nicht das Österreichische Umweltzeichen? Schließlich besteht der gelieferte Strom laut Anbieterangabe aus 100 % Wasserkraft?" - In unserer Rubrik "Tipps nonstop" stellen Leser Fragen und unsere Experten geben Antwort - hier Andi Peter.

   VKI-Mitarbeiter Andreas Peter (Bild: VKI)
Andi Peter

Damit ein Ökostromhändler das Österreichische Umweltzeichen erlangen kann, darf er nicht nur Strom aus Wasserkraft verkaufen.

Ökologisch optimierte und neue Kraftwerke

Er muss mindestens 1,5 % Strom aus Photovoltaik haben, maximal 79 % Strom aus ökologisch optimierten Wasserkraftwerken und mindesten 10 % Strom aus Anlagen, die nicht älter als 15 Jahre sind.

Gegen Etikettenschwindel

Mit diesem Mix sollen teure Erzeugungstechnologien wirtschaftlicher angeboten werden können und der Neubau von Anlagen soll forciert werden. Durch diese Anforderungen wird eine reine Umetikettierung von Strom aus schon alten und abgeschriebenen Anlagen auf (oft teurer angebotenen) Ökostrom unterbunden, denn Grüner Strom mit Umweltzeichen muss nachhaltig erzeugt worden sein.

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