Wandheizungen

Wärme aus der Wand

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Konsument 11/1999 veröffentlicht: 10.05.2002

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  • Wandheizsysteme sind nicht gerade billig
  • Hohe Behaglichkeit und geringerer Energieverbrauch

Wie behaglich man sich in einem Raum fühlt, hängt ganz wesentlich von der Temperatur der Wände und der Luft ab. Ideal sind warme Wände und kühle Luft. Herkömmliche Heizkörper (Radiatoren) etwa bei einer Etagenheizung erwärmen aber vorwiegend die Luft (Konvektionswärme), während die Wände kühler bleiben. Nebeneffekt: Die erwärmte Luft sammelt sich unter der Decke, wo sie keiner braucht, kühle strömt unten nach. Wand- und Fußbodenheizungen hingegen erwärmen Mauern und Böden, geben Strahlungswärme ab, und die Luft bleibt hier etwas kühler.

Noch ein Vorteil von Wand- und Fußbodenheizungen: Je größer die Heizfläche im Raum, desto niedriger kann die Temperatur des Heizungswassers sein (sogenannte Vorlauftemperatur), und das senkt den Energieverbrauch deutlich. Diese Flächenheizungen kommen mit Wassertemperaturen von 30 bis 45 Grad Celsius aus, Heizsysteme mit Radiatoren benötigen etwa 60 Grad. Mit der niedrigeren Temperatur reduzieren sich auch Kessel- und Leitungsverluste; Wärmepumpen und Gasbrennwertgeräte erreichen ihren maximalen Wirkungsgrad. Besonders bei Energiesparhäusern ist die Kombination von Solaranlagen mit Wand- oder Fußbodenheizung sehr sinnvoll. 1)

1) Die Vorteile und Nachteile verschiedener Heizsysteme beschreibt unser Konsument extra „Richtig heizen“. Kosten sparen, Gas, Strom, Öl, Holz, Sonne, Raumklima, Gesundheit, Ökologie; siehe dazu: Produkte - "Richtig heizen".

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Bild: VKI