Wasseraufbereitung

Sparen Sie sich das Geld!

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Konsument 8/2010 veröffentlicht: 20.07.2010

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Beim VKI häufen sich Anfragen zu Wasserfiltergeräten. Lassen Sie sich nicht blenden!

Telefonisch oder bei sogenannten Partys preisen Verkäufer solche Anlagen an. Da sich viele Menschen um ihr Trinkwasser sorgen, haben Geschäftemacher leichtes Spiel. Sie bieten Geräte an, mit deren Hilfe Wasser gesünder sein und besser schmecken soll.

Wasseraufbereitung (Bild: iStockphoto.com/Adam G 1975)Bei Verkaufsveranstaltungen verblüffen Händler häufig mit einer Elektrolyse-Vorführung: Dabei kommt Leitungswasser in einen Glasbehälter. Im Wasser befinden sich eine Aluminium- und eine Eisenelektrode. Strom wird eingeschaltet, um angeblich gefährliche Stoffe sichtbar zu machen. Tatsächlich entsteht eine graubraune Brühe. Was passiert? Der Eisenelektrode wird positive elektrische, der anderen Metallelektrode negative elektrische Ladung zugeführt. Wasserstoff und Sauerstoff entstehen. Reagiert Sauerstoff mit der Eisenelektrode, bilden sich Eisenoxide und Eisenhydroxide. Die Verfärbung stammt von der Eisenelektrode, die durch den Sauerstoff oxidiert, also verrostet.

Voraussetzung: Das Wasser enthält gelöste, für den Organismus wichtige Stoffe wie Kalzium und Magnesium. Teil der Demonstration ist die Gegenprobe mit Wasser aus einem Aufbereitungsgerät. Dieses enthält meist wenig gelöste Stoffe. Daher bleibt es klar. Lassen Sie sich von solchen Vorführungen nicht blenden! Die Qualität unseres Wassers wird streng kontrolliert. Wasserbehandlungsgeräte sind unserer Meinung nach überflüssig.

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