Beamer

Die große Alternative

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Konsument 6/2006 veröffentlicht: 17.05.2006, aktualisiert: 26.05.2006

Inhalt

  • Unterschiedliche Technologien bei Videoprojektoren
  • Entweder für Filme oder für Präsentationen geeignet
  • „Gute“ Geräte sind noch immer teuer

Großformat wirkt eindrucksvoller

Ob „Rio Bravo“ oder „Vom Winde verweht“: Filme kommen im Patschenkino nicht optimal zur Geltung. Auch der spielentscheidende Elfmeter wirkt im Großformat viel eindrucksvoller. Wem das herkömmliche Fernsehgerät zu klein ist, der hat zwei Möglichkeiten: einerseits große TV-Flachbildschirme in Plasma- oder LCD-Technologie. Doch die stecken noch in den Kinderschuhen, wie unser Test zeigte („ TV-Geräte “ 5/2006). Ist ein Beamer die bessere Wahl?

Geeignete Vorführfläche

Kann sein, aber auch nicht: Wer mit einem Bildwerfer liebäugelt, sollte erst prüfen, ob die eigenen vier Wände optimale Voraussetzungen bieten: Man braucht zumindest eine große weiße und auch glatte Fläche, auf die man projizieren kann. Eine neutralgraue reflektierende Leinwand wäre natürlich noch besser – aber wer will die jedes Mal hervorkramen und aufstellen, um eine Sportübertragung oder einen Film anzuschauen? Außerdem kostet eine hochwertige Projektionsfläche so viel wie der Beamer.

Passende Platzierung

Voraussetzung Nr. 2: Der Vorführraum muss mittels Rollo oder Markise abgedunkelt werden können. Im Tageslicht kommt der Hell-Dunkel-Kontrast nicht zur Geltung und das Bild wird flau. Auch die Platzierung von Beamer und Zuschauern ist in normal großen Wohnungen trickreich. Die Köpfe der Zuschauer sollten nicht als Schemen unten am Bildrand erscheinen. Daher muss man den Projektor erhöht aufstellen. Oder man montiert ihn am Plafond. Allerdings kann man dann einen Vorteil des Beamers nicht ausspielen: Anders als die schwere „Glotze“ lässt er sich problemlos transportieren.

Unterschiedliche Technologien

Zwei unterschiedliche Technologien kommen in Videoprojektoren zum Einsatz. Die DLP-Modelle (digital light processing) arbeiten mit tausenden mikroskopisch kleinen Spiegeln, auf die das (weiße) Licht aus der Projektionslampe fällt und die blitzschnell ihren Neigungswinkel verändern können. Sie schaffen 5000 Bewegungen pro Sekunde: Je mehr Lichtblitze pro Sekunde, desto heller der entsprechende Bildpunkt.

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Bild: VKI