Blu-ray-Player

Reife Leistung

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KONSUMENT 3/2013 veröffentlicht: 21.02.2013

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Blu-ray-Player sind ausgereift, bei Bild und Ton, das zeigt unser Test, gibt es wenig zu beanstanden. Auf Details sollten Sie beim Kauf aber dennoch achten.

Wer einen Ersatz für seinen in die Jahre gekommenen CD- oder DVD-Player sucht, der sollte die Anschaffung eines Blu-ray-Players ins Auge fassen. Die Blu-ray-Technologie hat sich gegenüber der Konkurrenz durchgesetzt und ist mittlerweile ausgereift. Und die ­Abspielgeräte sind schon unter 100 Euro zu haben. Viel weniger kosten auch preiswerte CD- oder DVD-Player nicht.

Auf dem Blu-ray-Gerät kann man auch die alten Scheiben abspielen, gleichzeitig ist man für die Zukunft gerüstet. Selbst wenn heute noch gut drei Viertel der Videos auf DVD gebannt werden, ist der Trend zu Blu-ray-Discs (abgekürzt BD) nicht mehr zu stoppen.

Scheiben mit 1000 GB bald marktreif

Wer auf Filme in High Definition oder gar in 3D Wert legt, kommt sowieso nicht ohne die neuen Bildträger aus, denn ein zweistündiger 3D-Film benötigt gut 40 bis 50 Gigabyte Speicherplatz. Dafür braucht man 10 herkömmliche DVDs, während für die Blu-ray-Scheibe das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht ist. Scheiben mit einer Kapazität von 1000 GB werden in abseh­barer Zeit marktreif sein.

Test zeigt: wenig Abstriche bei Bildqualität

Allerdings gilt es, bei der Auswahl des pas­senden Players einiges zu beachten. Aufschlussreich sind dafür die Ergebnisse eines aktuellen Tests der Stiftung Warentest: 14 Modelle namhafter Hersteller in einem Preisrahmen zwischen 90 und 220 Euro ­wurden überprüft. Alle Geräte haben neben dem blauen Laserstrahl (für BD) auch einen roten – zum Abspielen von CDs und DVDs. Der rote Strahl schafft nur eine Auflösung von 720 x 576 Pixel. Auf BD können hingegen 1920 x 1080 Pixel erreicht werden. Wird eine DVD abgespielt, muss der Blu-ray-Player die übrigen Bildpunkte selbstständig mit ­Inhalten füllen. Die meisten Geräte im Test ­schafften dies auch ohne Mühe, nur beim letztplatzierten von Yamaha erschienen bei DVD-Wiedergabe weniger Details und verschwommene Kanten.

Gute Testergebnisse

Mehr als die HD-Auflösung von 1920 x 1080 Pixel bringt derzeit nichts. Die vierfache Auflösung (4K) mit der sich manche Anbieter brüsten, ist ein Marketing-Gag: Das ist normale HD-Qualität, die nur hochgerechnet wird. Außerdem gibt es derzeit noch keine TV-Geräte oder Filme in 4K-Auflösung. 3D-fähig sind 11 der 14 Player. Wer die räumlichen Effekte wahrnehmen will, braucht ­allerdings auch ein 3D-fähiges TV-Gerät. ­Generell ist die Bild- ebenso wie die Tonqualität gut. Mit HDMI-Anschluss ist der Klang sogar durchwegs als sehr gut zu bewerten. Einschränkung: Bei 3D und Fotos schnitten einige Modelle nur durchschnittlich ab.

Blu-ray-Discs nicht so leicht zu zerkratzen

Im Unterschied zu DVDs haben Blu-ray-Discs eine widerstandsfähigere Beschichtung, sie sind nicht so leicht zu zerkratzen. Und selbst wenn die Scheibe Kratzer abbekommen ­sollte, merkt man nicht viel davon. Fast alle Geräte ignorieren diese und korrigieren ­fehlende Inhalte. Nur der Panasonic DMP-BDT220 lehnte starkt zerkratzte Scheiben ab.

In der Tabelle finden Sie:

Marke, Type, Produkte, Dienstleistungen
LG BP 420, LG BP 620, Samsung BD-E6100, Philips BDP7700/12, Sony BDP-S490, Sony BDP-S790, Samsung BD-E5500, Panasonic DMP-BDT220, Philips BDP3300/12, Panasonic DMP-BD77EG-S, Pioneer BDP-150-K, Toshiba BDX2300KE, Toshiba BDX4350KE, Yamaha BD-S473

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