Digitalkameras

Ins Innenleben geschaut

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KONSUMENT 1/2012 veröffentlicht: 30.12.2011

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Bei unseren Tests werden die Kameras auf Herz und Nieren geprüft und einige Hundert Einzelkriterien zur Beurteilung herangezogen. Zuerst müssen Sie entscheiden, ob Sie ein einfaches oder ein Topmodell bevorzugen.

Nicht nur für Laien ist das breite Angebot an Digitalkameras heutzutage verwirrend. Die Gehäusegröße allein sagt längst nichts mehr darüber aus, welche Funktionen darin stecken und ob die Kamera den eigenen Vorstellungen entspricht. Unsere regelmäßigen Tests können diesbezüglich mehr Klarheit bringen.

Im Laufe der Zeit hat sich – ausgehend von den Bedürfnissen der Benutzer und vom Funktionsumfang der Kameras – eine grundsätz­liche Zweiteilung als sinnvoll herausgestellt. Auf der einen Seite stehen die Basic- oder Einsteigermodelle, auf der anderen die Topmodelle.

Einsteigermodelle

Bei den Einsteigerkameras reicht die Palette vom extraflachen Designmodell über die Alltagsmodelle bis hin zu den Superzoom- oder Bridge-Kameras – allerdings immer mit beschränkten manuellen Einstellmöglichkeiten und oft nur einer Handvoll Motivprogrammen (Porträt, Sport, Strand, Schnee, Landschaft etc.). Die manuellen Möglichkeiten werden von der Zielgruppe aber auch gar nicht vorausgesetzt, weil die Vollautomatik mittlerweile in fast allen Situationen optimal arbeitet.

Topmodelle und Systemkameras 

In der zweiten Gruppe finden sich relativ ­kompakte Modelle ebenso wie Superzoom-Kameras, alle mit zahlreichen manuellen ­Einstellmöglichkeiten, einer Vielzahl an Motivprogrammen und größerer, lichtstärkerer Optik. Hierher gehören auch die Systemkameras, also Kameras mit Wechseloptik. Von diesen wie­derum gibt es innerhalb derselben Gruppe ­Modelle, die sich fast schon auf Profiniveau bewegen, aber auch wesentlich einfachere.

Die manuellen Möglichkeiten der Topmodelle können ausgeschöpft werden, müssen aber nicht, weil auch hier die Vollautomatik bzw. die Programmautomatik (automatische Abstimmung auf manuell getätigte Vorgabe, z.B. von Zeit oder Blende) gute Arbeit leistet. Die Topmodelle richten sich jedenfalls an alle, deren Ansprüche über reine Erinnerungs­bilder hinausgehen, bis hin zum semiprofessionellen Anwender.

Bildqualität: Einsteiger- und Topmodelle unterschiedlich bewertet

Bitte beachten Sie: In unseren Tests werden die Einsteigermodelle und die Topmodelle hinsichtlich der Bildqualität unterschiedlich bewertet. Ein direkter Vergleich zwischen den beiden Gruppen ist daher nicht möglich; und auch nicht sinnvoll, weil die Zielgruppe jeweils anders definiert ist.

In der Tabelle finden Sie:

Marke, Type, Produkte, Dienstleistungen
Nikon Coolpix S100, Sony Cyber-shot DSC-HX9V, Nikon Coolpix S8200, Casio Exilim EX-ZR100, Nikon Coolpix S6150, Sony Cyber-shot DSC-TX100V, Canon PowerShot SX150 IS, Nikon Coolpix S6200, Olympus SZ-10, Samsung WB700, Fujifilm FinePix Z900EXR, Olympus SP-810UZ, Panasonic Lumix DMC-FS22, Nikon Coolpix S4150, Fujifilm FinePix S3300, Casio Exilim EX-ZS100, Olympus VR-320, Casio 20, Olympus VG-120, Ricoh PX, Canon EOS 60D + Canon EF-S 18–200 mm IS, Sony alpha 35 Kit + 18–55 mm DT SAM SAL1855, Panasonic Lumix DMC-G3K Kit + G Vario 14–42 mm, Panasonic Lumix DMC-FZ48, Nikon D5100 Kit + AF-S G 18–55 VR, Olympus Pen E-P3 Kit + 14–42 mm II R MSC, Olympus Pen Lite E-PL3 Kit + 14–42 mm II R MSC, Panasonic Lumix DMC-GF3K Kit + G Vario 14–42 mm, Nikon Coolpix P7100, Olympus Pen mini E-PM1 Kit + 14–42 mm II R MSC, Fujifilm FinePix X100, Sony NEX-C3K Kit + 18–55 mm SEL1855, Sony Cyber-shot DSC-HX100V, Pentax Q Kit + O1 Standard Prime 8,5 mm, Sony NEX-5NK Kit + 18–55 mm SEL1855, Kodak Easyshare Max Z990, Fujifilm FinePix HS20EXR

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Bewertung

Wertung: 3 von 5 Sternen
124 Stimmen

Kommentare

  • Antwort der Redaktion
    von REDAKTION am 12.01.2012 um 17:19
    Die angegebene Auslöseverzögerung ist ein Mittelwert. Je nach der voreingestellten Entfernung (1m bis 10m) und der Fokusmethode (Sucher oder Display) schwankt dieser Wert bei der Canon EOS 60D zwischen 0,18 und 3,8 Sekunden. Zur Sensorgröße könnte nur die Angabe des Herstellers wiedergegeben werden (sie wird nicht überprüft). Wir werden Ihren Wunsch dennoch an unsere Experten weiterleiten... Generell bitten wir um Verständnis, dass die Tabellendarstellung an ihre Grenzen stößt. Je mehr Informationen sie enthält, desto langsamer lässt sich die Tabelle öffnen. Außerdem müssen wir immer einen Kompromiss für die unterschiedlichen Erwartungen unserer Leser finden: Die einen wollen es möglichst kompakt und übersichtlich, die anderen sind an möglichst vielen Details interessiert. Ihr Konsument-Team
  • EOS 60D
    von fgrill am 08.01.2012 um 14:22
    Bei der EOS 60D stimmt doch sicher die Auslöseverzögerung mit 1,1 nicht. Das wäre somit die schlechteste bei diesem Test.
  • größeren Bildsensoren
    von Hermann Csuvala am 04.01.2012 um 13:55
    Größe ? Keine Angabe !
Bild: VKI