DVD-Recorder

Kassenschlager

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Konsument 6/2005 veröffentlicht: 17.05.2005

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  • Fast durchwegs gute Qualität, aber nicht billig
  • Vielseitig, aber keine Alleskönner
  • Stromverbrauch und Software kritisch

DVD im Vormarsch

Davon können andere Branchen nur träumen: Um satte 150 Prozent stieg im vergangenen Jahr der Absatz von DVD-Recordern – zumindest beim deutschen Nachbarn. Die Entwicklung dürfte in Österreich ähnlich sein. Einbrüche mussten hingegen die „reinen“ DVD-Player einstecken, also die Geräte, die zwar DVDs wiedergeben, nicht aber aufzeichnen können: Minus zehn Prozent stellten die Marktforscher im Vergleich zum Jahr davor fest. Und: Herkömmliche VHS-Recorder büßten im selben Zeitraum gleich ein Drittel an Beliebtheit ein.

Kein Qualitätsverlust, eingeschränkte Nachbearbeitung

Deren „Schwächen“ sind bekannt: VHS-Bänder nutzen sich mit jeder Wiedergabe und Neuaufnahme ab, möchte man Kopien ziehen – etwa um Werbeblöcke aus einem Film zu eliminieren – ist das gleichfalls mit Qualitätsverlust verbunden. Und wenn es gilt, eine bestimmte Stelle auf dem Band zu finden, kann das zu einem recht lästigen Vor-/Rücklauf-Spielchen ausarten. Nun, Abnutzung und Qualitätsverlust sind dem DVD-Recorder weitgehend fremd, die Nachbearbeitung stößt aber auch hier an Grenzen, abhängig davon, um welchen Recorder-Typ es sich handelt. So finden sich denn auch zwei große Gruppen in unserem Test von 22 Geräten: Die „reinen“ DVD-Recorder und solche, die zusätzlich zum DVD-Laufwerk auch über eine eingebaute Festplatte verfügen, die DVD-Harddisc-Recorder (DVD/HDD).

Unterschiedliche Standards

Die erste Gruppe erlaubt ausschließlich die Aufzeichnung auf DVD. Dafür gibt es aber durchaus unterschiedliche Standards, die wesentlichen Einfluss auf die Editiermöglichkeiten haben (siehe dazu: Inhaltsverzeichnis - "Eine Frage des Formats"). Generell kann man aber sagen, dass störende Elemente – wie etwa Werbeblöcke – nicht wirklich „herausgeschnitten“, sondern lediglich bei der Wiedergabe versteckt oder unterdrückt werden – was freilich auch eine „händische“ Bearbeitung des Materials voraussetzt (obwohl es technisch kein Problem sein sollte, diese Blöcke bereits bei der Aufnahme automatisch zu erkennen und zu eliminieren…).

Nachbearbeitung erleichtert

Die Nachbearbeitung  wird auf den DVDlingen aber zumindest dadurch erleichtert, dass bei der Aufnahme automatisch eine Kapitelübersicht mit kleinen Bild-Vorschauen und Textinformationen generiert wird, mit deren Hilfe sich die gewünschten Positionen auf der DVD leichter gezielt ansteuern lassen als beim VHS-Band. Wie leicht dies funktioniert, hängt aber wesentlich von der mitgelieferten Software ab, bei der es – so zeigt unser Test – erkennbare Qualitätsunterschiede gibt.

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