Fotoausarbeitung

Digital ins Labor

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Konsument 9/2001 veröffentlicht: 01.09.2001

Inhalt

  • Analog oder digital ist keine Frage mehr
  • Auch Digitalbilder im Labor ausbelichten lassen
  • Zelluloidbilder im Internet-Album

Besitzer einer Digitalkamera brauchen kein Fotolabor: Die Bilder sind sofort verfügbar. Der Fotograf kann sie eigenhändig am häuslichen PC nachbessern oder per Internet versenden. Um diese Kunden kämpfen die Ausarbeiter und locken sie mit dem Ausbelichten der Digitalbilder auf Fotopapier. Ihre Trümpfe: bessere Qualität als bei Tintenstrahldruckern (kein Ausbleichen) sowie ein günstigerer Preis.

Bildausarbeitung

Die Bilddateien aus der Digitalkamera werden entweder mit einem speziellen Programm (Upload), via E-Mail, auf einem Datenträger oder von einem Terminal (Saturn) zum Ausarbeiter transferiert. Nach wenigen Tagen kommen Bilder, die optisch nicht von herkömmlichen Fotos zu unterscheiden sind, mit der Post oder liegen abholbereit beim Händler.

Auch in der traditionellen, analogen Fotoausarbeitung spielt die Digitalisierung heute eine Rolle: Im Labor werden die Kleinbildfilme digital erfasst. So können Belichtungsfehler einfacher korrigiert werden als früher. Die dabei gespeicherten Dateien dienen zur Herstellung des Indexprints, der jedem neu ausgearbeiteten Film beiliegt. Zudem kann man die Dateien in Form von Foto-CD-ROMs, Disketten oder Internet-Alben bekommen. Letztere bieten Ausarbeiter auch für Digitalbilder an. Die Bilder gibt es also digital, egal ob sie ursprünglich auf einen Chip oder auf Zelluloid gebannt wurden: Die Systeme wachsen mehr und mehr zusammen.

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