Fotografieren: Farbaufnahmen

Die Kraft der Farbe

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KONSUMENT 10/2013 veröffentlicht: 26.09.2013

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Farbfotografie ist mehr als Schwarz-Weiß-Fotografie plus Farbe. Die wichtigsten Tipps zum Einsatz von Farben.

Ein Verkehrsschild mit grauem Zeichen? Unvorstellbar! Es soll ja auffallen, und daher ist dieses Zeichen in der Regel rot. Rot hat Signalcharakter. Diese Farbe erregt sofort unsere Aufmerksamkeit. Sie drängt nach vorne, im Gegensatz etwa zu Blau oder Braun, die eher im Hintergrund bleiben.

Farbe als Sinneseindruck ...

Farbe, so haben wir es im Physikunterricht gelernt, ist ein Sinneseindruck. Die Transformation von Licht, genauer: von bestimmten elektromagnetischen Wellenlängen, mithilfe unseres Sehapparats in einen visuellen Eindruck. Einen Tisch erkennen wir deshalb als blau, weil er genau jene Wellenlängen reflektiert, die unser Gehirn als blau interpretiert. (Die anderen Wellenlängen aus dem für uns sichtbaren Bereich absorbiert der Tisch.)

... berührt uns emotional

Doch mit dieser physikalischen Erklärung ist noch nicht alles gesagt. Dazu kommen weitere Eigenschaften, die der Farbe eigen sind. Zuvor haben wir es bereits gesagt: Farbe kann auffallen oder eben nicht, sie kann uns darüber hinaus auch emotional berühren. Das können wir alle bestätigen. Denn jeder hat eine bestimmte Lieblingsfarbe.

Belebender Kontrast oder harmonischer Gleichklang

Sie kaufen ein neues Sofa, und selbstverständlich achten Sie dabei nicht nur auf Form und Material (und den Preis), sondern auch auf die Farbe. Die muss Ihnen gefallen. Sie muss außerdem zum Farbton der anderen Möbel im Raum passen, sei es im Sinn eines belebenden Kontrastes oder eines harmonischen Gleichklangs.

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Bild: VKI