Hi-Fi-Anlagen im Mini-Format

Guter Ton in der Zwergenklasse

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Konsument 4/2009 veröffentlicht: 27.03.2009

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  • Klein- bis Kleinstanlagen bis 17 cm schmal
  • Sie sind billiger und besser geworden
  • Praktische und verzichtbare Features
  • Bei beengten Platzverhältnissen im Wohnzimmer, oder wenn es um ein Zweitgerät in einem Nebenraum geht, kommt eine Mini-Hi-Fi-Anlage in Betracht. Denn allein das Grundgerät einer klassischen Stereoanlage ist rund 43 cm breit, und auch die Lautsprecherboxen sind meist wesentlich voluminöser. Die Auswahl an Mini- und Mikro-Anlagen ist sehr groß, es gibt sie von ganz klein (mit einer Breite des Grund­gerätes von 14 cm) bis zu solchen, die kaum schmäler sind als herkömmliche Geräte.­ Im vorliegenden Test, den die Stiftung ­Warentest durchgeführt hat, wurden Kleingeräte zwischen 17 und 29 cm Breite einem Vergleich unterzogen.

    Sauber und unverfälscht

    Das Erfreuliche vorweg: Die Mini-Anlagen sind deutlich billiger geworden – vor Jahren bekam man gute kaum unter 700 Euro –, gleichzeitig ist der Hörgenuss gestiegen. Die 14 getesteten Geräte kosten zwischen 164 und 385 Euro, die Hälfte davon klingt „gut“ (Tabellenspalte „Hörtest“). Zu den Preisangaben sei noch erwähnt: Es handelt sich um einen mittleren Preis aus mehreren Angeboten – wobei auch preisgünstige Angebote aus dem Internet berücksichtigt wurden.

    Musste man früher bei der Tonqualität der Kleingeräte starke Abstriche machen, so schlugen sich diesmal die meisten Vertreter recht wacker. Wummernde Bässe darf man sich zwar nicht erwarten, aber in vielen ­Fällen ein angenehmes Bassfundament. Die Höhen kommen ebenfalls sauber, menschliche Stimmen werden unverfälscht wiedergegeben. Selbst ein großes symphonisches Orchester überfordert die meisten Lautsprecher nicht. Nur drei Modelle können da nicht mithalten: Die beiden LG und jenes von Onkyo klingen eher dumpf.

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    Wertung: 3 von 5 Sternen
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