Mobile DVD-Player im Test

Nicht tragbar

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Konsument 4/2008 veröffentlicht: 11.03.2008

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  • Nur „schwaches Bild“ bei mobilen DVD-Playern
  • Teuerster Player mit schlechtester DVD-Wiedergabe
  • Ton nur mit Zusatzkopfhörern akzeptabel

  Keiner besser als "durchschnittlich"

„Heinrich! Mir graut’s vor dir!“, ruft Gretchen in Goethes „Faust“ aus. Uns graut’s auch. Denn mehr als ein Drittel der getesteten mobilen DVD-Player kam schon mehr oder weniger defekt im Prüflabor an, und keiner brachte es auf ein besseres Testergebnis als „durchschnittlich“.

Bei einem mittleren Preis um die 200 Euro und einer Zuwachsrate von 280 Prozent bei den Verkäufen im vergangenen Jahr ein enttäuschendes Ergebnis. Vorwiegend liegt das an minderwertiger Videodarstellung und schlaffer Sound-Wiedergabe. Dazu kommen Probleme mit dem dargestellten Format und in der Handhabung.

Auch für DVB-T-Empfang

Im Test waren zwölf Geräte, von denen sieben auch Fernsehprogramme via DVB-T empfangen können; dazu „außer Konkurrenz“ ein Referenzgerät (Next Base), das allerdings nicht mit Akku betrieben und somit nur bedingt als „mobil“ eingestuft werden kann. Zwei Geräte – Daewoo und Mustek – sind nahezu baugleich. Gemeinsam ist allen Prüflingen: Sie verfügen über einen nicht abnehmbaren LCD-Bildschirm, integrierte Lautsprecher, Audio- und Kopfhörerausgang, Lautstärkeregler, Netz- und Autoadapter, Videoausgang (FBAS).

Als Datenträger akzeptieren alle Player DVD-R, DVDRW (Video mode), DVD+R, DVD+RW, CDAudio, CD-R und CD-RW; an Dateiformaten werden von allen DivX (XviD) sowie MP3 für die Musik- und JPEG für die Standbildwiedergabe verstanden.

Nach Abschluss des Tests kam der tragbare DVD-Player PET1035 von Philips auf den Markt.

 

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