MP3-Player

Jukebox in der Tasche

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Konsument 10/2005 veröffentlicht: 20.09.2005

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  • Doppelte Speicherkapazität bei gleichem Preis
  • Zusatzfeatures kosten kräftig
  • Qualität häufig nicht berauschend

Den "Knopf im Ohr"

Freaks, so lehrt uns der Duden, sind „fanatisch für etwas Begeisterte“ – und die dürfte man in der stetig wachsenden Gemeinde der Liebhaber von MP3-Playern unschwer finden: Schon jeder dritte Haushalt der Alpenrepublik ist im Besitz so eines tönenden Winzlings, dessen Inhaber man unschwer am „Knopf im Ohr“ erkennt. Er macht sie immun gegen akustische Belästigungen wie „Könnten Sie mir bitte mal mit dem Kinderwagen in die Straßenbahn helfen?“ oder „Wissen Sie vielleicht wo die XY-Gasse ist?“. Denn aus den Ohrhörern dringt Sound pur.

Lieblingssongs immer dabei

Mit der aktuellen Generation der Player – so zeigt unser Test von 16 Geräten – mittlerweile sogar doppelt so viele wie noch vor einem halben Jahr: Über mindestens 512 Megabyte Speichervermögen verfügt heute die überwiegende Mehrzahl der Unterhaltungsmaschinen, das langt locker für rund 150 Titel in meist guter Tonqualität. Die „Elefanten“ bringen es gar auf bis zu 40 Gigabyte plus der Möglichkeit, die Kapazität mithilfe von Speicherkarten weiter zu erhöhen.

Vom MP3- zum Multimedia-Player

Das ist häufig auch nötig: Denn längst muss man sich nicht mehr mit Musik allein zufrieden geben, rund die Hälfte der Testkandidaten vermag darüber hinaus auch Fotos und ein Viertel sogar Videos zu speichern und wiederzugeben. Vor allem letztere haben naturgemäß großen Appetit auf Speicher und Akkuleistung. So ist es im schlimmsten Fall auch nach 3,5 Stunden vorbei mit dem Multimedia-Vergnügen aus der Westentasche (Mustek PVR-H140); am anderen Ende der Skala finden sich hingegen „Dauerbrenner“ mit einer Musik-Leistung von 22 (Sony NW-HD3), ja sogar 28 Stunden (TrekStor i.Beat organix).

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