Multimediaplayer, MP3-Player, Multimedia-Handys

Die kleinen Zauberer

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Konsument 1/2009 veröffentlicht: 09.12.2008, aktualisiert: 19.12.2008

Inhalt

  • Immer mehr Funktionen integriert
  • Erstmals Handy-Player im Test
  • Mitgelieferte Kopfhörer überzeugen nicht

Weit mehr als bloß Musik abspielen

Vor 20 Jahren war ein Exot, wer mit einem klobigen Hartplastik-Walkman durch die Straßen lief. Portable CD-Player und die Minidisc machten die „Straßenmusik“ populärer, den wahren Durchbruch schaffte jedoch erst der MP3-Player. Heute geben mobile Alleskönner Videos wieder, können sich ins Internet einloggen, Fotoshows abspielen, Radio empfangen – alles, was das Herz des Hightech-Fans begehrt.

Im Bereich Mobilfunk erwächst da eine ernst zu nehmende Konkurrenz. Die Handys sind nämlich dabei, nicht nur den Digitalkameras den Rang abzulaufen, sie machen auch zunehmend als Musicplayer Furore. Wir haben daher zusätzlich drei Handymodelle getestet. Eines lässt sich für alle getesteten Geräte sagen: Sie können mittlerweile weit mehr als bloß Musik abspielen.

Hightech-Funktionen ohne Ende

Die hochpreisigen Produkte versuchen sich gegenseitig zu übertrumpfen, vor allem mit dem kabellosen Zugang ins Internet via WLAN. Apple verpasste dem iPod Touch, Archos dem 5 und Creative dem Zen X-Fi diese Funktion. E-Mails lesen, im Netz surfen, Musik downloaden – alles ohne PC. Zu einem Preis von rund 200 Euro aufwärts bekommt der Hightech-Fan bei Apple und Archos beispielsweise auch einen Touchscreen mit ins Gepäck. Damit aber nicht genug: Radioempfang und Foto-Diashow – z.T. mit Musikuntermalung – werden von den meisten Herstellern inzwischen auch geboten.

Diktiergerät, Stoppuhr, Kalender, Timer

Hinzu kommen bekannte Features wie Diktiergerät, Stoppuhr, Kalender, Timer und die Möglichkeit, den Speicher mit einer SD-Karte weiter aufzumotzen. Schade ist, dass gerade die guten Produkte – mit Ausnahme des Testsiegers Archos 5 – vom Computer nicht als externe Festplatte erkannt werden können. Das macht den Transfer der gespeicherten Dateien mühsamer, man muss etwa auf den Windows Media Player oder auf iTunes zurückgreifen.

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