Settop-Boxen: DVB-T kommt, VPS geht

Bedienung oft noch zu umständlich

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Konsument 8/2007 veröffentlicht: 17.07.2007

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  • Preise haben angezogen
  • MultiText ein Flop

"Nur net hudeln", sagt der Österreicher – und praktiziert das auch. So blieben die „Sponsoren“ für DVB-T-Boxen mit MHP (MultiText-fähig) bislang auf einem guten Teil ihrer freundlichen Gabe in Höhe von 40 Euro pro Gerät sitzen: Für 100.000 schnell entschlossene Frühumsteiger wollte man sich großzügig geben, aber nur 40.000 haben – trotz Verlängerung der Aktion – auch tatsächlich zugegriffen. Die Begeisterung scheint sich also in Grenzen zu halten. Das Restbudget kommt jetzt den Umsteigern auf DVB-C (= digitales Kabelfernsehen) zugute.

Die Schonfrist läuft ab

Aber wie auch immer: Wer heute noch ORF und ATV via Dach- oder Zimmerantenne empfängt, kommt über die Anschaffung einer Settop-Box für den Empfang des „Digital Video Broadcasting-Terrestrial“, also der erdgebunden Ausstrahlung von Rundfunkprogrammen in digitaler Qualität (DVB-T), ohnehin nicht herum – er hat allenfalls noch eine Schonfrist. Weshalb wir uns nach unserem Test in der Februar-Ausgabe nun erneut dieses Themas annehmen.

Wohl wissend, dass es sich für viele unserer Leserinnen und Leser in den westlichen Bundesländern schon erledigt hat – hier wurde ja mit der Abschaltung des analogen Sendebetriebs begonnen, sprich: Wer dort über keine Empfangsmöglichkeit via Satellit oder Kabel-TV verfügt und sich keine DVB-T-Box angeschafft hat, kommt ohnehin nicht mehr in den Genuss von ORF und ATV. Die Großräume Klagenfurt, Graz, St. Pölten und Wien sollen im Herbst folgen – ein exaktes Datum war zu Redaktionsschluss noch nicht bekannt, zuletzt wurde aber der Oktober 2007 genannt.

Von 40 bis über 200 Euro

Richtig vom Hocker gerissen haben uns auch die Ergebnisse dieses Tests nicht: Wie schon zuletzt überwiegt „Durchschnittliches“, nur 4 der 14 Kandidaten brachten es auf das Endurteil „gut“. Wer sich für ein Gerät aus dieser Kategorie entscheidet, muss mit einem Aufwand zwischen rund 100 und 230 Euro rechnen, bekommt aber mehr als nur DVB-T-Empfang. Nimmt man mit einer Stufe darunter vorlieb, ist man ab 40 Euro dabei – kann aber auch einen Hunderter mehr hinblättern. Das mag jene, die bislang mit ihrer Dach- oder Zimmerantenne durchaus das Auslangen fanden, nicht unbedingt erfreuen.

Dieser Test entstand in Kooperation mit der Österreichischen Rundfunksender GmbH & CoKG – ORS. Die Ergebnisse finden Sie in der Tabelle [ Test: Settop-Boxen 8/2007 ].

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Bild: VKI