Speicherkarten: SDHC, SDXC

Auf die richtige Karte gesetzt

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KONSUMENT 7/2013 veröffentlicht: 09.06.2013

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SD-Speicherkarten halten aus unterschiedlichen Gründen nicht immer, was sie versprechen. Wichtig ist auf jeden Fall, die richtige Karte zu wählen.

SD-Speicherkarten (SD = Secure Digital)

SD-Speicherkarten ­haben sich im einstmaligen Wirrwarr der Speichermedien durchgesetzt und sind ­heute die am häufigsten verwendeten Speichermedien für Digitalkameras, Digitalcamcorder, aber auch für Navis oder Autoradios. Genauso sind viele Smartphones und Tablets damit bestückbar, in diesem Fall allerdings mit der platzsparenden Miniaturausführung microSD.

Der Zwischenschritt dazu war ­miniSD, diese Größe ist aber kaum noch von Bedeutung bzw. wird sie mittlerweile gar nicht mehr ­produziert. Bei Bedarf gibt es ­Adapter, um ­microSD-Karten in einem miniSD-Schacht zu verwenden.

Wir haben für diesen Report die Geschwindigkeit von elf Speicherkarten getestet, konkret: SanDisk SDHC  16 GB, Lexar SDHC 16 GB, Hama SDHC 16 GB, Kingston SDHC 16 GB, SanDisk Ultra SDHC 32 GB, Sony SDHC UHS-I 8 GB, Transcend SDHC 16 GB, Verbatim SDHC 16 GB, SanDisk Ultra SDXC 64 GB, Samsung Micro SDHC 16 GB, SanDisk MS Pro Duo 8 GB

SDHC: gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

In den vergangenen Jahren durchlief die SD-Speicherkarte mehrfach Weiterentwicklungen hinsichtlich ihrer maximalen Speicherkapa­zität, die sich an ihrer Bezeichnung ablesen lassen. Konkret tragen die Karten ab einer ­Kapazität von 4 GB (sowie mit 8, 16 und 32 GB) den Zusatz HC für „High Capacity“ und werden somit als SDHC bzw. microSDHC bezeichnet. Ab 64 GB spricht man dann von SDXC-Karten. XC steht für „Extended Capacity“.

SDHC-Karten kommen derzeit aufgrund ­ihres guten Preis-Leistungs-Verhältnisses im Amateurbereich am häufigsten zum Einsatz. Immerhin bringt man z.B. auf einer 16-GB-Karte bei Verwendung einer 12-MP-Kamera 5.000 bis 6.000 Fotos im JPEG-Format unter und für HD-Videos sind die 32-GB-Versionen in der Regel ausreichend.

Karte und Gerät aufeinander abstimmen

Auf jeden Fall ist es wichtig, Karte und Gerät aufeinander abzustimmen, weil z.B. ­ältere ­Digitalkameras oder Kartenleser (Card ­Reader) mit neueren SD-Karten nicht kompatibel sind. Ursprünglich hatten SD-Karten ein maximales Speichervolumen von 1 Gigabyte (GB), später fassten sie dann 2 GB. Damals und auch in weiterer Folge wurde nicht einfach die Kapazität aufgestockt, sondern es handelte sich um Weiterentwicklungen des vorhandenen Standards.

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