TV-Empfang

Wenn der Fernseher spinnt…

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Konsument 9/1999 veröffentlicht: 01.09.1999

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Sie treten meist dann auf, wenn es am spannendsten ist und rasche Hilfe außer Reichweite ist. Bild- und Tonstörungen können viele Ursachen haben. Trost: Sie brauchen nicht immer gleich einen teuren Fachmann. Es gibt Fehlerquellen, die Sie selbst beseitigen können.

Was ist passiert?

Auf dem Bildschirm tut sich überhaupt nichts mehr.

  • Ein Problem mit der Stromversorgung?
    Tipp: Prüfen Sie, ob der Netzstecker angesteckt ist und die Steckdose Strom liefert.
  • Funktioniert die Wiedergabe vom Videorecorder noch? Dann haben Sie Glück, Ihr TV-Apparat „lebt“ noch. Es dürfte sich nur um ein Problem des Signalweges handeln.
    Tipp: Prüfen Sie, ob Ihr Antennenkabel beziehungsweise die Verbindung in Ordnung ist.
  • Es erscheint nur noch ein waagrechter Strich. Das TV-Gerät hat den Geist aufgegeben. Aber Achtung: „Bildröhre kaputt“ ist eine gleichermaßen beliebte wie unzutreffende Diagnose von manchen Werkstätten, die Ihnen nur allzu gerne ein neues Gerät verkaufen würden. Der Fehler lässt eher auf einen defekten Zeilentrafo schließen, und die Kosten der Reparatur lassen sich von einer Fachwerkstätte in diesem Fall genau abschätzen.
    Tipp: Hinterfragen Sie die Diagnose „Bildröhre kaputt“ hartnäckig, denn Bildröhren haben – selbst bei älteren Geräten – eine Lebensdauer von mehr als zehn Jahren. Deren Austausch lohnt allerdings in den meisten Fällen wirklich nicht.

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Bild: VKI