TV-Gerät als Recyclingprodukt

Philips Econova LED TV

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KONSUMENT 8/2011 veröffentlicht: 18.07.2011

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Ökodesign ist das Gebot der Stunde. Alle renommierten Hersteller versuchen, Produkte zu entwickeln, die durch Verbesserungen im Design die Umweltbelastung über den gesamten Lebenszyklus reduzieren.

Philips hat ein TV-Gerät auf den Markt gebracht, dessen Gehäuse aus Aluminiumabfall hergestellt wird. Der Philips Econova LED TV (42PFL6805), ein 42-Zoll-Gerät (107 cm), wurde dafür zum European Green TV ernannt. Die Ökoleistungen im Detail: Das Gehäuse besteht zu 60 Prozent aus recyceltem Aluminium, das seinerseits erneut wiederverwendet werden kann. Das Gerät ist frei von PVC und bromierten Flammschutzmitteln. Die Verpackung begnügt sich mit Karton und verzichtet auf Styropor.

Energieverbrauch ist um 42 Prozent niedriger

Der Energieverbrauch im Betrieb ist im Vergleich zu einem herkömmlichen TV-Gerät um 42 Prozent niedriger (Leistungsaufnahme 48 W). Das gilt für die Standardeinstellung, in der das Bild allerdings dunkler als gewohnt ist. Aber auch bei der üblichen Helligkeit bleibt der Verbrauch noch um 25 Prozent unter jenem des Vergleichsmodells. Im Stand-by- Betrieb werden nur 0,1 Watt pro Stunde verbraucht (das schaffen mittlerweile auch mehrere Mitkonkurrenten). Und man kann den Econova auch komplett vom Netz trennen.

 Recycling TV-Gerät von Philips (Bild: www.philips.de)

Fernbedienung mit Solarmodul

Weiters: Der Standfuß kann ebenso als Halterung für die Wandmontage verwendet werden; es gibt keine gedruckte Bedienungsanleitung – das ist allerdings ein Punkt, wo die Umweltverträglichkeit in Konflikt mit der Verbraucherfreundlichkeit gerät. Wie auch immer, die gut durchdachte Bildschirminformation entschädigt für das Fehlen eines Bedienungshandbuchs. Bemerkenswert ist die Fernbedienung: Sie kommt ohne Batterien aus; auf der Rückseite hat sie ein Solarmodul, das auch bei intensivem Gebrauch ausreichend Energie liefert. Vorausgesetzt, die Fernbedienung wird immer (vor allem bei Tageslicht) mit der Rückseite nach oben abgelegt. Falls doch einmal der Saft ausgehen sollte, kann man die Fernbedienung mit dem mitgelieferten Kabel über einen USB-Anschluss aufladen.

"Gutes" Gesamturteil

In Qualität und Ausstattung steht der Econova seinen Konkurrenten um nichts nach. In der jüngsten Testserie TV-Geräte ist er mit einem „guten“ Gesamturteil vertreten, Punktezahl 63 %. Zum Zeitpunkt der Erhebung (Juni 2011) kostete das Gerät rund 900 Euro.

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Bild: Das KONSUMENT-Geschenk-Abo