TV-Geräte

Preis im Bild

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KONSUMENT 12/2011 veröffentlicht: 24.11.2011, aktualisiert: 01.12.2011

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In der Qualität gibt es kaum Unterschiede, aber die Preise der Fernsehgeräte können dras­tisch voneinander ­ab­weichen. Internet via TV funktioniert mehr schlecht als recht.

Wir können zufrieden sein: Von 35 aktuell getesteten TV-Geräten brachten es immerhin 31 auf ein "gutes" Urteil. Das ist akzeptabel. Wenngleich die Freude bei den Preisen für die Geräte nicht ganz so ungetrübt ist, denn die diesbezüglichen Unterschiede sind nach wie vor exorbitant.

Drastische Preisunterschiede

So findet sich etwa in der kleinsten Klasse der Geräte mit 81 cm Bildschirmdiagonale (32 Zoll) ein "gutes" Gerät bereits um rund 300 Euro (LG 32LK330), das Loewe-Modell Xelos 32 LED 100/CI+ kostet hingegen 1.300 Euro. Ähnlich in der "Mittelklasse" der Apparate mit 94 und 102 cm (37 und 40 Zoll): Hier gibt es "gute" Geräte bereits unter 500 Euro (LG 37LK450), andererseits aber auch um das Doppelte (Panasonic TX-L37DT30E). Bei den "Riesen" mit mehr als 107 cm Diagonale (42 Zoll und mehr) reicht die Bandbreite von rund 430 Euro (LG 42PT353 – der einzige Plasma-TV im Test) bis zu fast 1.600 Euro (Samsung UE46D6540).

Erhebliche Unterschiede also, die sich nur zum Teil durch die Ausstattungsdetails erklären lassen. Wer ein Gerät einfach „nur“ zum simplen Fernsehen möchte, kann sich gut am Preisniveau als Einkaufsratgeber orientieren, wer höhere und vielfältigere Ansprüche stellt – vom 3D-Bild bis zur Netzwerkintegration –, muss genauer hinsehen.

Eingebaute Tuner und hoch auflösendes Bild sind Standard

Gleichwohl gibt es Ausstattungsdetails und Qualitätsmerkmale, die für (fast) alle Geräte im Test gleich sind: So kommen alle mit einem eingebauten Tuner für den Empfang von DVB-T daher (was ein externes Kastl über­flüssig macht) und sind auch mit einem DVB-C-Tuner für den Kabelempfang ausgestattet – was aber leider nur in den wenigs-ten Fällen das Extrakastl vom Kabelanbieter erspart, da die eingebauten Tuner meist nicht mit den Übertragungsstandards der hei­mi­schen Netzanbieter kompatibel sind. Deutlich seltener ist hingegen die Ausstattung der ­Apparate mit einem Tuner für den Satellitenempfang sowie mit einer Festplatte zur Aufzeichnung von Sendungen. Fast alle bieten hochauflösende Bildqualität (HD), rund die Hälfte der Geräte ist mittlerweile auch 3D-fähig; die meisten davon schaffen es prinzi­piell, aus einem zweidimensio­nalen Fernsehbild ein (mehr oder weniger akzeptables) 3D-Bild zu errechnen.

In der Tabelle finden Sie:

Marke, Type, Produkte, Dienstleistungen
Philips 32PFL9606H/12, Loewe Xelos 32 LED 100/CI+, LG 32LW570S, Samsung UE32D5720RSXXN, Sharp LC-32LE630E, Sony KDL-32CX520, LG 32LK330, Panasonic TX-L32DT30E, Samsung UE32D4010, Philips 32PFL4606H/12, Grundig 32 VLE 8180 S, Toshiba 32RL833, Samsung UE40D6530, Samsung UE40D6750, Samsung UE40D6200, Sony KDL-40CX520, Sony KDL-40EX525, LG 37LK450, Panasonic TX-L37DT30E, Samsung UE37D6200, Samsung UE37D5000, Panasonic TX-L37E3E, Philips 40PFL5606H/12, Sony KDL-37BX420, Samsung UE46D6510, Samsung UE46D6540, Sony KDL-46CX520, Philips 47PFL7606H/12, Sony KDL-46EX725, LG 42LW4500, Philips 42PFL7606H/12, Philips 46PFL6606H/12, LG 42PT353, LG 47LV3550, Panasonic TX-L42E3E

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Bewertung

Wertung: 3 von 5 Sternen
115 Stimmen

Kommentare

  • Zu Ich werte diesen Test um 2 Stufen ab
    von NETclub50plus am 08.03.2012 um 19:18
    Die Sorgen von papawerner möchte ich haben :-)
  • Zum Kommentar "Ich werte... ab"
    von REDAKTION am 18.01.2012 um 18:14
    Ganz allgemein müssen wir um Verständnis bitten, dass die detaillierte Darstellung von einigen Hundert Prüfpunkten nicht möglich ist. Was die Bewertung betrifft, so haben wir darauf geachtet, dass der Leser eine allgemeine Beurteilung erhält der TV-Geräte erhält. Eine detaillierte Unterscheidung zwischen den verschiedenen Empfangsarten kann da nur bedingt berücksichtigt werden, abgesehen davon, dass sich die vielen kleinen Stärken und Schwächen im Endeffekt häufig wieder ausgleichen. Konkret zum Analog-Empfang: Es gibt noch einige Kabelnetze, die analoge Programme verbreiten und bei weitem nicht alle Programme werden in HD ausgestrahlt, daher halten wir eine Beurteilung von DVB in Standard-Auflösung duchaus für berechtigt. Die Erstinstallation halten wir für wesentlich, da sich viele Verbraucher darauf beschränken. Ihr Konsument-Team
  • Ich werte diesen Test um 2 Stufen ab
    von papawerner am 17.01.2012 um 15:21
    Beim Test von digitalen TV-Geräten wundert mich die Testkriterien: Bild ... wurde in einem Sehtest die Bildqualität bei normalem TV-Betrieb (Signal über Analogtuner und DVB) ... beurteilt. Analog-Empfang ist terrestrisch in Österreich NICHT mehr möglich, nur mehr bei Kabelbetreibern und in Hauskopfstationen möglich. Einige (integrierte) Analogtuner sind bewusst mit kleinem Aufwand erstellt. Wichtiger ist die getrennte Bewertung (nicht nur das Vorhandensein) der eingebauten DVB-Tuner (T,C,S). Im Kapitel "HDTV bei vielen eher enttäuschend" wird sogar der Empfang von HDTV via DVB-T als "noch etwas schlechter" beschrieben. Fachleute wissen, dass HDTV derzeit via Kahlenberg von ORS getestet wird, aber für Konsumenten ergibt diese Aussage den Eindruck, dass man (wie?) über DVB-T HDTV "noch etwas schlechter" sehen kann. Unwisssenheit der Tester oder schlampige Formulierung? Anschluss und Tuner einstellen: Offensichtlich wurde hier NUR die Erstinstallation bewertet. Bei der anschließenden Reihung der Sender fällt mir schwer, zu glauben, dass diese auch getestet wurden. Viele Konsumenten haben erst NACH DEM KAUF festgestellt, dass SAMSUNG Senderplätze nur tauscht, NICHT reiht. Aber damit dieser Unfug "leichter" geht, gibt es sogar ein "kostenloses Programm" zum Sendertauschen am PC. Die Bewertung hier mit ++ (sehr gut) sollte um 4 Stufen abgewertet werden. Die Senderreihung (ideal mit Zielnr-Eingabe) gibt es seit Jahren - nur nicht bei Samsung. Bei DVB-S (hunderte Sender) ist Sender-Tauschen eine Zumutung! TV als Monitor sollte getrennt für HDMI und SCART bewertet werden. TV als Monitor: mit welcher Auflösung wurde getestet bzw. über welche Eingänge? Wenn TV als Monitor ++ hat und HDTV nur +, woher kommt die Differenz? Welche TV-Geräte haben HDTV ++?
  • Zu den beiden Kommentaren unten
    von NETclub50plus am 11.01.2012 um 12:22
    Warum, bitteschön, sollte man TV-Geräte mit und ohne 3 D-Funktion NICHT miteinander vergleichen können? In die Wertung floss ja lediglich die Qualität des Normalbildes ein, wie unschwer unter Menüpunkt "Testkriterien" nachzulesen: "Bild: Von mehreren Testpersonen wurde in einem Sehtest die Bildqualität bei normalem TV-Betrieb (Signal über Analogtuner und DVB), bei Einspeisung von HDTV- und Computer-Signalen und bei Wiedergabe von DVDs beurteilt. Der Betrachtungswinkel und die Reflexionen wurden bestimmt und qualitätsbestimmende Parameter (Kontrastumfang, Helligkeit, Schwarzwert) messtechnisch ermittelt." Woraus auch zwanglos die Antwort auf die Frage erhellt, warum selbst Geräte mit Bewegungsunschärfe eine "gute" Note beim Bild erhalten können: Weil dies eben nur EIN Aspekt der Bildqualität ist, der entsprechend gewichtet in das Gesamturteil einfließt und somit von anderen, positiven Eigenschaften ausgeglichen werden kann. Wem die Bewegungsunschärfe ein besonders wichtiger Aspekt ist, wird halt auf ein Gerät zurückgreifen, das AUCH in diesem Punkt "gut" abschneidet. Dazu sind die Einzelurteile ja wohl in der Tabelle angeführt, denke ich einmal ...
  • Laienhafter Test
    von julius am 10.12.2011 um 12:09
    Der Vergleichnzwischen 3D-fähigen und nicht 3D-fähigen Geräten ist unzulässig. Was auch eigenartig ist: wieso bekommen Geräte mit Bewegungsunschärfe das Testurteil GUT - solche Geräte sind einfach unbrauchbar. Ich sollte vielleicht doch mein Abo abbstellen .....
Bild: VKI