TV-Geräte: Flachbildschirm

In mancher Hinsicht flach

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Konsument 12/2007 veröffentlicht: 05.11.2007

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  • Flachbild-TV-Geräte: Keine Preisreduktion zu erwarten 
  • Qualität lässt nach wie vor zu wünschen übrig
  • Trend zu noch größeren Diagonalen hält an

Teurer und größer 

Der Elektrohandel hüpft vor Freude wie weiland Rumpelstilzchen ums Lagerfeuer: 183.000 Flachbildschirm-TVs konnte er allein im ersten Halbjahr 2007 an die fernsehfreudigen Österreicher bringen – mehr als doppelt so viele wie im Vergleichszeitraum des Vorjahres – und so 184 Millionen Euro Umsatz lukrieren. Damit ist das Ende der Fahnenstange aber noch nicht erreicht: Denn die heimischen Händler orten einen Trend zu noch teureren Geräten mit immer noch größerer Bildschirmdiagonale. Derzeit stellen die Geräte mit 32 Zoll das Hauptkontingent, der Trend gehe aber vermehrt zu 37 Zoll und noch größeren Geräten, heißt es.

Der ORF hat beschlossen, die „Euro 2008“ nun doch in High-Definition-Bildqualität (HD) auszustrahlen; womit zu erwarten ist, dass auch für den Zuseher mit entsprechendem LCD- oder Plasma-Fernsehgerät die Nummern auf den Dressen der Kicker erkennbar sein werden – noch ein Umsatzschub. Das ist die (für den Handel) gute Nachricht.

Weder besser noch billiger

Hier kommt die – für die Konsumenten – schlechte Nachricht: Die Geräte sind innerhalb des letzten Jahres weder besser noch billiger geworden. „Durchschnittliches“ überwiegt bei der Qualität (35 von 47 Geräten), was mit mehr als 1100 Euro im Preis-Mittel nicht gerade billig bezahlt ist; gar rund 1700 Euro müssen im Schnitt für einen „guten“ Flachmann hingeblättert werden. (In der Tabelle finden Sie alle 47 getesteten Modelle.)

Dabei kommt es natürlich wesentlich auf die Bildschirmdiagonale an, weshalb wir die Tabelle zweigeteilt haben: in Geräte mit 32 bzw. 37 Zoll und solche mit 40 bzw. 42 Zoll Bildschirmdiagonale. Das entspricht rund 81/94 beziehungsweise 102/107 Zentimetern. Wohlgemerkt: gemessen für das Darstellungsformat 16:9. Beim herkömmlichen Fernsehformat 4:3 bieten die „Großbildschirme“ kaum mehr sichtbare Bildfläche, als heute auch jedes herkömmliche Röhrengerät schafft.

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