TV-Geräte im Test

Besser im Bild

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Konsument 12/2009 veröffentlicht: 11.11.2009

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  • Zunehmend „gute“ Qualität auch bei kleinen Diagonalen
  • Weiterhin extreme Preisunterschiede bei allen Größen

Schon bei unserem letzten Test von Flachbild-TV-Geräten im Juni meinten wir, einen Silberstreif am Horizont zu sehen, was die Qualität der Apparate betrifft. Heute wissen wir: Diese Einschätzung war zutreffend. Die Flachmänner sind besser geworden. Natürlich nicht alle – aber fast die Hälfte der 43 Kandidaten im aktuellen Test brachte es immerhin auf ein gutes Gesamturteil; noch im Jänner dieses Jahres gelang das gerade einmal jedem fünften Gerät.

Brillanz und Konstanz

Mit entscheidend bei der Verbesserung der Gesamturteile: die gestiegene Bildqualität. So darf man sich heute bereits bei 17 der 43 Geräte über einen guten Gesamtbild­eindruck freuen (im Juni waren es lediglich 8 von 35). Dabei stechen zwei Fakten besonders in Auge: Die Bildqualität hat vor allem bei den kleineren Geräten mit einer Diagonale von 81 cm (32 Zoll) deutlich zugelegt. Mehr als die Hälfte verbucht ein Gut für sich (im Juni war es gerade einmal eines von elf Geräten dieser Kategorie). Und: Die Konstanz der Bildqualität, beurteilt über alle möglichen Eingabequellen, ist bei etlichen Flachmännern gleichfalls gewachsen. Bislang bestand ein Teil der Problematik darin, dass die Bildqualität zum Beispiel beim Empfang via DVB-T-Tuner okay war, bei Wiedergabe einer DVD oder von Digitalfotos aber grauenhaft. Oder umgekehrt. Mittlerweile gibt es Apparate, die mit allen oder fast allen Eingabequellen gleich gut können.

Durchwegs gute Ergebnisse

Dennoch empfiehlt es sich nach wie vor, auf Basis der persönlichen Nutzungsgewohnheiten zu prüfen, ob der ins Auge gefasste Flachmann in den bevorzugten Anwen­dungen gut oder weniger gut abschneidet.

Zwar gibt es „die gute“ oder „die schlechte“ Marke schon längst nicht mehr, dennoch lässt sich hier ein Trend ablesen: Die Geräte von Philips, Sony, Loewe und Panasonic schnitten im Test häufiger gut ab als andere.

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Kommentare

  • Preise ändern sich rasch
    von REDAKTION am 11.06.2010 um 10:58

    Noch einmal zu unseren Preisangaben: Wir erheben die Preise bei Fachhändlern, in Elektromärkten und Onlineshops zu einem bestimmten Zeitpunkt und geben (möglichst nahe am Redaktionsschluss) einen mittleren Preis an. Der liegt logischerweise über den niedrigsten Angeboten diverser Preissuchmaschinen ein, zwei, drei ... Monate später. Für eine laufende Preisüberwachung haben wir zu wenig Personal.

    Bei den Preisdifferenzen spielen noch zwei weitere Faktoren mit: Zum Einen sinken bei diesen Produkten die Preise, das ist allgemein bekannt. Zum Anderen sind viele dieser günstigen Produkte reine Lockangebote und werden gar nicht geliefert. Auch das ist allgemein bekannt. Wie auch immer: Wir arbeiten an der Verbesserung der Preisinfos.

    Ihr Konsument-Team

  • Internet am Fernseher
    von Mag Zirnig am 08.02.2010 um 01:37
    Effiziente Textverarbeitung und hochauflösendes Heimkino schließen sich weitgehend aus. Insofern sollten weder Notebooks zu spiegelnden Breitbildfernsehern umfunktioniert werden, wie das derzeit im Trend liegt, noch Fernsehgeräte zu Computern mit mickriger Tonqualität. Das Surfen im Internet ist aber ein Fall für sich. Multimediaanwendungen wie das Abspielen von Videos, Betrachten von Fotos oder Lesen von Online-Artikeln haben mehr mit passivem Fernsehen zu tun als mit interaktivem Computern. TV-Geräte für solche Zwecke einzurichten, scheint mir durchaus sinnvoll. -.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.- Wenn die Testpersonen das Surfen am Fernseher als „gewöhnungsbedürftig“ und nicht „vollwertig“ empfinden, liegt das zunächst einmal daran, dass die vier großen Anbieter von Internet-tauglichen Fernsehgeräten (Philips, Sony, Panasonic, Samsung) unterschiedliche Zugangssysteme anbieten. Damit ist nicht die Hardware gemeint – eine LAN-Buchse fürs Heimnetzwerk haben alle – sondern die Zugangssoftware. Philips-Geräte sind bisher die einzigen, die unbeschränkten Internetzugriff mit Eingabe beliebiger Internetadressen ermöglichen ("Net-TV"). Bei Sony "Applicasts", Panasonics "Viera Cast" und Samsungs "nternet@TV" kann man nur eine vorgegebene Auswahl an Mini-Anzeigeprogrammen, sog. Widgets, starten. Bei Samsung führen diese immerhin zu populären Internetdiensten wie Flickr, Twitter und You Tube. Sony und Panasonic kommen dagegen mit Widgets für Wettervorhersage, Aktienkurse und RSS-Nachrichtenticker über das Teletext-Angebot kaum hinaus. Die Internetinhalte sind speziell für die TV-Darstellung aufbereitet, damit z.B. Schriften lesbar sind. -.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.- Philips, hier vertreten durch den 80cm-Testsieger 32PFL9604H, bietet ebenfalls vorgegebene Dienste wie Funspot, Youtube und Online-Radios, setzt sich aber mit einer großen Auswahl von der Konkurrenz ab, auch wenn etliche Dienste auf Deutschland ausgerichtet sind. Dann gibt es aber einen Link, der zu einem vollwertigen Browser führt, und dort kann man beliebige Internet-Adressen eingeben, entweder im SMS-Stil auf der Fernbedienung oder mittels Cursor-Anwahl auf einem Bildschirm-Tastaturschema, wie man es vom DVD-Recorder kennt. Gängige Adressteile wie "http://", "www." oder ".com" lassen sich als Ganzes einfügen. -.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.- Alle Systeme haben noch Kinderkrankheiten: das Seitenlayout ist manchmal verzerrt, bei Philips sind die Antwortzeiten recht lange, bei Samsung nervt die umständliche Bedienungsführung und bei Sony und Panasonic mangelt es an zugänglichen Inhalten. -.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.- Über den LAN-Anschluss - der Philips 32PFL9604H hat zusätzlich einen praktischen Funknetz-Zugang - kann man nicht nur aufs Internet zugreifen, sondern auch Bilder, Videos und Musik von einem Medienserver im eigenen Heimnetzwerk abspielen. Die dazu nötige Software bietet z.B. der Windows Media Player ab Version 11. Abgesehen vom universellen MPEG-2-Format kann allerdings jedes Gerät nur bestimmte Video- und DVD-Formate wiedergeben.
  • AW: Kontrast
    von REDAKTION am 04.02.2010 um 12:49

    Generell mag es stimmen, dass mit der Plasma-Technologie ein höheres Kontrastverhältnis zu erzielen ist. Doch muss das nicht zwangsläufig heißen, dass jedes Plasma-Modell automatisch einen besseren Kontrast hat.

    Wir messen jedenfalls alle Geräte mit den selben Messgeräten und unter identischen Bedingungen.

    Für die Messung des Kontrasts werden die Geräte nach der folgenden Methode optimal justiert: Mit einer 11-stufigen Grautreppe wird Schwarz mit weniger als 1 cd/m2 (angestrebt wird weniger als 0,5 cd/m2) und möglichst helles Weiß eingestellt, wobei alle Stufen gut unterscheidbar sein müssen. Die Messung erfolgt mit einem S/W-Testbild, das Verhältnis der Luminanzwerte ergibt den Kontrast .

    In ähnlicher Weise werden auch die Bildschärfe und die Farbqualität mit hochwertigen Labormessgeräten bestimmt. Daneben gibt es auch eine subjektive Bewertung der Bildqualität durch Laien und Fachleute (Sehtest).

    Ihr Konsument-Team

  • Kontrast
    von h3ll am 18.01.2010 um 11:08
    Ich frage mich, wie der Kontrast gemessen wurde. Haben doch Plasma-Geräte einen deutlich höheres Kontrastverhältnis als LCD-Geräte. Auch bieten Plasma-Fernseher eine allgemein bessere Bildqualität und natürlichere Farben.
  • Stromverbrauch sollte höher Bewertet werden im Gesamturteil
    von fian am 14.01.2010 um 09:07
    5% finde ich ein wenig schwach, weil die Stromkosten sich im Laufe der Jahre summieren und es somit einen großen Unterschied macht ob ein Gerät 140 oder nur 60 Watt braucht (Sharp Aquos LC-32LE700E). Bei geizhals.at gibt es ihn schon unter 800 Euro MIT LED-Technologie! Hätte mich gefreut, wenn er auch in der Bewertung dabei gewesen wäre. Unter www.topprodukte.at ist er zu finden.
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