TV-Geräte im Test

Ein Bild mit Unterschieden.

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Konsument 1/2009 veröffentlicht: 10.12.2008

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Ein Bild mit Unterschieden

  • Die Bildqualität ist nur bei vier Modellen „gut“
  • HDTV ist nur bedingt ein Kaufargument
  • Die Bedienung lässt oft zu wünschen übrig

Nur 6 "Gute"

Die Frage ob Flachbildschirm oder herkömmlicher Röhrenbildschirm stellt sich beim Kauf eines TV-Gerätes heute kaum noch. Die ältere, voluminöse Bauweise liegt einfach nicht mehr im Trend und wurde zu einem Nischenprodukt degradiert. Da die Qualität der flachen Geräte gestiegen ist und die Preise zugleich gesunken sind, spricht grundsätzlich auch nichts dagegen, bei einem anstehenden Neukauf umzusteigen. Ob sich hingegen ein vorgezogener Kauf lohnt, ist fraglich, denn ihre eigentliche Stärke – die Wiedergabe hochauflösender HDTV-Bilder – können die Geräte mangels Programmangebots derzeit nur bedingt ausspielen.

Auf jeden Fall sollten Sie wissen, welche Ausstattung Sie wofür brauchen und was Sie von den „Flachmännern“ tatsächlich erwarten können. Schließlich haben es lediglich 6 von 34 Geräten zu einem „gut“ im Gesamturteil gebracht, darunter einer der vier mitgetesteten Plasmaschirme. Zwei weitere ebenfalls von Panasonic stammende Plasmageräte haben das „gut“ nur knapp aber doch verfehlt.

Viel Auswahl, große Preisbandbreite

Den Markt dominiert inzwischen freilich die LCD-Techologie, weshalb Auswahl und Preisbandbreite hier entsprechend groß sind. Allgemein gilt, dass LCD-Fernseher „für alle Tage“ gut geeignet sind und, bei vergleichsweise geringem Stromverbrauch, auch ohne Abdunklung des Raumes ein gut erkennbares Bild liefern. Schlieren und Bewegungsartefakte sind aber nicht auszuschließen. Plasmageräte punkten meist bezüglich Farbe, Kontrast und Bewegungsdarstellung und richten sich eher an Heimkino- Fans. Allerdings tut man gut daran, die Vorhänge zuzuziehen. Auch schwankt ihr Stromverbrauch abhängig von der Lichtintensität der dargestellten Sendung und ist im Normalfall deutlich höher als jener der LCD-Konkurrenz.

Aufs Bild kommt es an

Das Um und Auf bei einem Fernsehgerät ist die Bildqualität, weshalb sie bei der Beurteilung der Geräte im Test einen Schwerpunkt darstellt. Anders als bei der bewährten Bildröhre gibt es bei den Flachbildschirmen teils sehr deutliche Unterschiede zwischen den verschiedenen Modellen. Zugleich wird die Bildqualität stark von der Art der Signalquelle beeinflusst.

Konkret können es analoge Signale über Antenne (wegen der Umstellung auf DVB-T in immer weniger Regionen verfügbar), Kabel, Satellit oder über den RGB-Eingang (Video) sein bzw. digitale Signale über Kabel (DVB-C), Satellit (DVB-S), Antenne (DVBT) oder vom DVD-Player. Wobei lediglich ein eingebauter DVB-T-Tuner weitgehend Standard ist (allerdings ist das Programmangebot via DVB-T stark eingeschränkt). Integrierte DVB-S- und DVB-C-Tuner sind bei den getesteten Fernsehgeräten die Ausnahme. Und falls vorhanden, stellt sich bei DVB-C noch die Frage, ob die vom Kabelanbieter verwendete Verschlüsselung vom mitgelieferten Tuner überhaupt „verstanden“ wird.

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Bild: Das KONSUMENT-Geschenk-Abo