TV-Geräte: LCD- und Plasma

Flachmann ahoi!

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Konsument 5/2007 veröffentlicht: 04.04.2007

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  • Röhrengeräte sind in der Qualität noch immer überlegen
  • Kein nennenswertes HDTV-Angebot
  • Nur geringer Preisverfall

35 Flachbild-TVs unter der Lupe

Gegen den Wind ist schwer schiffen“, wussten schon die alten Seefahrer. Wir auch. Deshalb haben wir erneut 35 Flachbild-TVs penibel unter die Lupe genommen. Denn die Reise geht eindeutig in diese Richtung, die werblichen Zeichen stehen somit nach wie vor auf Sturm, und die Konsumenten legen sich schwer ins Zeug der Kaufeslust, um neue Ufer des TV-Genusses zu erreichen. Auch wenn diese bestenfalls einen Silberstreif am Horizont bilden: Denn HDTV, das hochauflösende Fernsehen – Lieblingsdestination der Steuermänner des Handels – bildet derzeit höchstens gelegentlich auftauchendes Treibholz in der rauen See des Kampfes um Geräteverkauf und Einschaltquoten.

Noch zu wenig Sendungen in HDTV

Festes Land dürfte hier erst gegen Ende des Jahrzehnts in Sicht kommen, wenn die in HDTV ausgestrahlten Sendungen einen nennenswerten Umfang erreichen. Bis dahin bezahlt man für die Überfuhr zwar schon den Preis einer Luxuskabine – durchschnittlich 1770 Euro pro Gerät –, reist aber nach wie vor auf dem Zwischendeck, was die Bildqualität angeht: Nicht einmal jedes fünfte Gerät im Test bringt es in diesem Punkt auf ein „gutes“ Ergebnis.

Ergebnisse nicht überragend 

Diese vielleicht ernüchternde Vorbemerkung scheint angebracht, wenn man davon ausgeht, dass ein TV-Gerät in erster Linie zum Betrachten von bewegtem Bild gemacht wird. Es wird aber offenbar keineswegs (nur) deshalb gekauft. Die Entscheidung für Flachbild-TVs entspringt häufig wohl ganz anderen Bedürfnissen: Technikverliebtheit, Designbewusstsein, Platzersparnis und Nostalgie. Alle diese Beweggründe haben wohl ihre Berechtigung, können aber naturgemäß nicht in einen Test einfließen. Weshalb wir uns auf den technisch-qualitativen Aspekt beschränken müssen. Und da sind die Ergebnisse halt nicht überragend – wenngleich tendenziell besser als in unserem [ Test TV-Geräte, LCD, Plasma, Röhren ] in der „Konsument“-Ausgabe Mai 2006:

Schlechte verschwanden vom Markt

Standen damals 6 „guten“ Geräten 22 „durchschnittliche“ gegenüber, so lautet das Verhältnis im „Konsument“-Testurteil diesmal immerhin 15 zu 20. Die Relation zwischen „guter“ und „durchschnittlicher“ Bildqualität blieb hingegen annähernd gleich, die „weniger zufriedenstellenden“ Geräte verschwanden aber bis auf eine Ausnahme vom Markt (Samsung LE40M91).

Der Durchschnittspreis fiel um rund 200 Euro, das billigste „gute“ Modell in der Größenklasse 40 und 42 Zoll gibt es schon unter 1700 Euro (Testsieger Panasonic TH-42PX600EN), bei den Bildschirmdiagonalen von 32 und 37 Zoll ist gleichfalls das billigste „gute“ Gerät auch das beste: JVC LT-32R71BU um rund 950 Euro.

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Bild: Das KONSUMENT-Geschenk-Abo