Videoschnittprogramme

Probieren und studieren

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Konsument 8/2009 veröffentlicht: 22.07.2009

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  • Nur Übung macht den Meister
  • Lernaufwand aber unterschiedlich hoch
  • Für den Erstversuch genügen die Gratisprogramme
  • Früher hat man das Rohmaterial eines Films nicht in Minuten, sondern in Metern gemessen. Die Regielegende Francis Ford Coppola hat bei den Dreharbeiten zu „Apocalypse Now“ 600.000 Meter „verschossen“. Für die Kinofassung fiel mehr als die Hälfte davon den Schnittscheren zum Opfer, was die Spieldauer von fünfeinhalb auf zweieinhalb Stunden reduzierte.

    Zielgruppe im Auge behalten

    Nun hat das filmische Schaffen eines ­Videoamateurs zwar wenig mit einer Hollywoodproduktion zu tun. Da wie dort gilt jedoch, dass man zugunsten der Gesamtqualität beim Schneiden des Rohmaterials großzügig vorgehen und die Zielgruppe des Films im Auge haben sollte. Im Fall des ­Privatvideos stellt sich die Frage, ob es eine Erinnerung für die Dabeigewesenen sein soll oder ein „Werbefilm“ für die Daheimgebliebenen. Entsprechend unterschiedlich müssen die Informationen sein.

    Professionelle Möglichkeiten für weniger als 100 Euro

    Das ist die inhaltliche Seite des Video­schnitts, wobei natürlich noch die künst­lerisch-gestalterische Ebene hinzukommt. Nicht weniger kompliziert ist die tech­nische Seite. Grundsätzlich bieten die aktuellen Videoschnittprogramme schon für weniger als 100 Euro professionelle Möglichkeiten. Um diese auszuschöpfen, muss man allerdings regelmäßig üben, sonst ­beherrscht man sie nicht bzw. passieren Fehler.

    Mit welchem Programm man arbeitet, ist an sich zweitrangig, denn erlernen muss man den Umgang auf jeden Fall. Und wenn ein Hersteller auf ein anderes Bedienkonzept setzt, dann werden dies nur Umsteiger bemerken, nicht aber Neueinsteiger.

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