Browser-Vergleich

Auf die Plätze, fertig, surf!

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KONSUMENT 11/2014 veröffentlicht: 23.10.2014

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Jeder Browser bietet schnellen und einfachen Zugang zum Internet. Die Unterschiede stecken im Detail, wo unter anderem Microsofts Internet Explorer schwächelt.

Im Test:

Browser für Windows

  • Google Chrome
  • Opera
  • Mozilla Firefox
  • Microsoft Internet Explorer
  • Sirrix Browser in the Box (BitBox)
  • SRWare Iron
  • Maxthon

Browser für Mac OS

  • Google Chrome
  • Mozilla Firefox
  • Opera
  • Apple Safari

Die Test-Tabellen enthalten Bewertungen zu: Ausstattung (Anonymes Surfen, Cookieverwaltung, Zertifikatsverwaltung, Screenreader für Sehgeschädigte), Sicherheitsfunktionen (Phishing, URL-Blocking, Anonymisierungsfunktionen), Datensendungsverhalten (Übertragung einer eindeutigen Computerkennung oder Nutzerkennung, Datenschutz), Geschwindigkeit, Kompatibilität, Handhabung (Surfen, Drucken, Einstellungen), Vielseitigkeit, Version

Nachfolgend der Testbericht


Erinnert sich noch jemand an den Netscape Navigator? Das Dahinscheiden dieses Browser-Klassikers wurde unter anderem durch die Zwangsbeglückung aller Windows-User mit dem Internet Explorer vorangetrieben. 2009 hat die EU hier einen Riegel vorge­schoben. Seither muss Microsoft schon bei der Ersteinrichtung des Computers die freie Browserwahl ermöglichen. Außerdem kam die Revanche durch die Hintertür, denn der aus dem Netscape-Umfeld hervorgegangene Mozilla Firefox hat den Internet Explorer ­hinsichtlich Beliebtheit und Funktionalität mittlerweile überflügelt.

Test: 11 kostenlose Browser für Windows und Mac OS X

Rasch aufgeholt hat auch der vergleichsweise junge Google Chrome, der zwar nicht im deutschsprachigen Raum, aber weltweit ­betrachtet die Marktführerschaft innehat. Auf dem Markt tummeln sich noch weitere Konkurrenten. Schnelle, anwenderfreund­liche Browser sind nämlich Prestigeprojekte der Entwickler. Um die Entscheidung leichter zu machen, hat die Stiftung Warentest elf kostenlose Browser für Windows und ­Mac OS X getestet.

Geschwindigkeit ist relativ

Oberflächlich betrachtet beschränken sich die Unterschiede zwischen den Browsern auf die grafische Gestaltung. Die grundlegende Bedienung ist sehr ähnlich. Auch die Geschwindigkeit des Seitenaufbaus ist kein so großes Thema wie es die Anbieter gerne ­hätten, denn sie wird sehr stark von der ­Internetverbindung beeinflusst. Wer trotzdem sein Augenmerk darauf legt, ist mit Google Chrome und Opera am schnellsten unterwegs.

BitBox: langsamer aber sicherer

Spürbar langsam war im Test der Browser in the Box (BitBox), der vom deutschen Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie (BSI) empfohlen wird. Hier erkauft man erhöhte Sicherheit (z.B. beim Onlinebanking) mit zusätzlicher Wartezeit. Der Browser läuft in einer virtuellen ­Umgebung und somit abgekoppelt vom ­Betriebssystem des Computers.

Internet Explorer hinkt bei Sicherheit nach

Basis-Sicherheitsfunktionen gibt es in einem gewissen Umfang bei allen Browsern. Sie sollen mit Malware verseuchte Websites ebenso erkennen und blocken (URL-Blocking) wie betrügerische Phishing-Seiten, deren Zweck das Abfragen von persönlichen Daten ist. Chrome, Opera, Firefox und Safari arbeiten hier recht überzeugend, während der ­Internet Explorer beim URL-Blocking nachhinkt.

Virenschutz und Firewall sind Pflicht

Im Test erkannte er von 50 mit Mal­ware verseuchten Seiten nur eine einzige. Bei Maxthon und Iron fehlen beide Funktionen komplett. Wobei Virenschutz und Firewall immer noch die Voraussetzung für eine risikoreduzierte Internetnutzung sind und Sicherheitsvorkehrungen im Browser nur eine ­sinnvolle Ergänzung darstellen.

In der Tabelle finden Sie:

Marke, Type, Produkte, Dienstleistungen
Google Chrome, Opera Software Opera, Mozilla Firefox, Microsoft Internet Explorer, Sirrix Browser in the Box, SRWare Iron, Maxthon Maxthon, Google Chrome, Mozilla Firefox, Opera Software Opera, Apple Safari

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Wertung: 4 von 5 Sternen
7 Stimmen

Kommentare

  • Linux Browser?
    von flachlandtapir am 28.01.2015 um 17:12
    Die fehlen mir. Ich weiß schon, mal abgesehen von Android/Linux ist Linux am Desktop wenig verbreitet. Dennoch wäre ein Vergleich für mich als Linux User interessant.
  • Veraltete Browser
    von REDAKTION am 31.10.2014 um 08:23
    Es ist schon richtig, dass auch die hier getesteten Browserversionen vom vergangenen Sommer zum jetzigen Zeitpunkt, Ende Oktober, nicht mehr aktuell sind. Wenn es danach geht, dann könnten wir monatlich einen Browsertest durchführen. Was wir damit aber sehr wohl aufzeigen können, ist eine Tendenz, die unter anderem besagt, dass Microsofts Internet Explorer hinter die Konkurrenz zurückgefallen ist. Das ändert sich üblicherweise nicht innerhalb weniger Monate. Übrigens kursiert im Internet das Gerücht, Microsoft könnte mittelfristig die Entwicklung des IE komplett einstellen. Ihr KONSUMENT-Team
  • Safari für Windows ...
    von REDAKTION am 31.10.2014 um 08:07
    ... wird seit 2012 nicht mehr weiterentwickelt. Im Internet findet man nur noch die erstmals 2010 veröffentlichte Version 5 zum Download, mittlerweile ist aber bereits Safari 7 für Mac OS X erschienen. Es ist aus Sicherheitsgründen nicht anzuraten, einen veralteten Browser zu verwenden. Ihr KONSUMENT-Team
  • Safari gibt es auch für Windows
    von GeHuNi am 30.10.2014 um 16:19
    Deshalb ist es sehr wohl befremdlich, dass dieser unter Windwos nicht getestet wurde, die ganzen unbekannten Browser aber schon. Und: nichts ist älter als ein Test nicht mehr aktueller Browser... -P
  • hmmm ich sehe schon
    von Emma Gemma am 30.10.2014 um 14:40
    hier wurde nach Betriebssystem unterschieden..daher kein Safari in Tabelle ein. Sorry. Habe schon kapiert.
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